Studie: Sind Homo-Eltern für Kinder genauso gut wie Mutter und Vater?

Mit Kritik antworten Frau Birgit Kelle, Hartmut Steeb und Dennis Riehle auf die Studie, die IDEA in ihrer neuen Ausgabe vorstellt.

 

https://www.idea.de/gesellschaft/detail/sind-homo-eltern-fuer-kinder-genauso-gut-wie-mutter-und-vater-102105.html

 

Leserbrief 

 

Startchancen bleiben verzerrt

Es bleibt entscheidend, ob die gleichen Ausgangsperspektiven bestehen. Versuchen wir eine biologische Elternschaft durch eine soziale zu ersetzen, normieren wir etwas zwanghaft um, was offenbar nicht grundlos evolutionär bedingt in seiner Unterschiedlichkeit, in seiner Gegensätzlichkeit von Mann und Frau, von Vater und Mutter, geschaffen wurde.

 

Gerade, weil Kinder in jungen Jahren einen erhöhten Bedarf an Orientierung unterschiedlicher Persönlichkeitsmerkmale, Werte und Eigenschaften bedürfen, werden bei homosexuellen “Eltern” Startchancen verzerrt, die später nicht mehr aufgeholt werden können. Denn zwei gleichgeschlechtliche “Eltern” können die Symbiose nicht abbilden, die ergänzende Einheit, der sich anziehende Antagonismus der Geschlechter, auch wenn die emotionale Bindung zwischen zwei Homosexuellen ähnlich stark sein mag wie bei Heterosexuellen.

 

Dies bleibt aber bedeutungslos, solange das für das Kind – und nicht für die Eltern – wahrnehmbare Abbild eben keine zwingende Divergenz zeigen kann, sondern die Einseitigkeit der Geschlechter widergibt, die aber der Mehrheit in der Bevölkerung, im späteren sozialen Umfeld der Kinder, nicht entspricht. Insofern sind sowohl für die Bildung differenzierter Charaktereigenschaften, aber auch für die Fähigkeit, die Realität der bipolaren sexuellen Identitäten im Lebensverlauf als Disparität in einem positiven Sinne wahrzunehmen, heterosexuelle Eltern im Vorzug.

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

 

Webpräsenz:

www.Dennis-Riehle.de

 

 

Buchempfehlung zur aktuellen gesellschaftlichen Situation

Der Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz veröffentlichte 2017 das lesenswerte Buch:

Das falsche Leben: Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft

Ein Normopath ist stets normal und angepasst, sein Verhalten überkorrekt und überkonform. Die Zwanghaftigkeit, mit der er den Erwartungen entspricht, verrät indes, dass er ein falsches, ein unechtes Leben führt. Krank ist nicht nur er, sondern vor allem die Gesellschaft, in der er lebt und deren Anpassungsdruck er sich unterwirft - bis er die Gelegenheit gekommen sieht, seine aufgestaute Wut an noch Schwächeren oder am “System” abzureagieren.
Der Hallener Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist bekannt für seine brillanten, zukunftsweisenden Analysen kollektiver Befindlichkeiten und gesellschaftlicher Zustände - vom Gefühlsstau, einem Psychogramm der DDR, bis zur narzisstischen Gesellschaft, einer Psycho-Analyse unserer Promi- und Leistungsgesellschaft. In seinem neuen Buch nimmt er Phänomene wie Pegida und AfD, den zunehmenden Hass auf Ausländer, aber auch die Selbstgerechtigkeit der politischen Elite zum Anlass, ein konturenscharfes Bild unseres falschen Lebens zu zeichnen, in dem wir uns lange eingerichtet haben und aus dem uns nun die zunehmende Polarisierung und Barbarisierung unserer sozialen und politischen Verhältnisse herausreißt. ”Das falsche Leben”  ist das Buch zur Stunde - Augen öffnend und alles andere als Mainstream.

Zur Vorstellung dieses Buches gibt es ein Video:

https://www.youtube.com/watch?v=tJlZNmqMcD4

 

Sehr aufschlussreich auch das Video zur vierten Kanzlerschaft von Angela Merkel: “Deutschland auf der Couch”

https://www.youtube.com/watch?v=Us8n0RBRsKw

 

 

 

Keine zur SPD konträre familienpolitische Alternative der CDU in Sicht! Schade!

Marcus Weinberg, MdB und familienpolitischer Sprecher der CDU, hat eine Broschüre : “Neue Familienleitbilder ….” verfasst, die jedoch beim Verband Familienarbeit auf heftige Kritik gestoßen ist. Die Vorsitzende des Verbands, Gertrud Martin, widerspricht detailliert den Weinberg´schen Thesen.

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Brief-an-Weinberg.pdf

Scherbenhaufen

Was halten Sie  davon, wertvolles Meißener Porzellan mutwillig zuerst zu zerschlagen, um es dann wieder mit Kleister zu kitten? Es hat seine Brauchbarkeit, seine Schönheit, seine historische Bedeutung und vor allem seinen finanziellen Wert dauerhaft verloren. Ein einziger Scherbenhaufen!

Unsere Politik ( die Schreibmaschine sträubt sich gegen die Bezeichnung FAMILIENPOLITIK ) tut seit 20 Jahren nichts Anderes, als mutwillig wertvolle Familienarbeit zu zerschlagen: Sie  plakatiert verlogene Emanzipation ( am Fließband, an der Supermarktkasse, im Büro,  anstatt  Emanzipation im Kinderzimmer ), droht mit Altersarmut bei ausreichender Elternzeit, diskriminiert Vollzeitmütter als  arbeitsmarktvergessene Schlampen, klaut ihnen gleichstellungsvergessen sogar die paar Groschen Betreuungsgeld, usw!

Alles eine Zerschlagung des wertvollen Porzellans FAMILIE.

Inzwischen zeigt sich nämlich, welche psychische Zerstörung durch die staatlich subventionierte  Mehrfachbelastung der Mütter, die erzwungene emotionale Distanz zu ihren Kindern und die links-ideologische ver-und behinderte Elternschaft an Müttern und Vätern anrichtet.

http://www.spdfraktion.de/themen/kinder-psychisch-kranker-eltern-unterstuetzen

Nicht einmal die linken Parteien SPD, Linke, Grüne können sich an der Tatsache vorbei mogeln, dass ihr Projekt grandios zu scheitern droht, indem sich bereits heute statistisch zeigt, dass  ”jedes vierte Kind in Deutschland vorübergehend oder dauerhaft unter psychisch erkrankten Müttern und Vätern zu leiden hat”. Unter Zeitdruck und Dauerbelastung sind Eltern nicht einmal mehr imstande, ihre eigene Paarbeziehung befriedigend zu leben.

“Alles halb so schlimm”, meinen CDU/CSU, SPD und B 90 die Grünen dazu. Jetzt muss eben KITT  her in Form ihres Antrags “Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern”, den der Bundestag bereits beschlossen hat. Allerdings werden noch flüssige Leistungsträger gesucht, die mit ihren Ressourcen dafür eintreten.

Das Problem ist nur: Porzellan lässt sich kitten, aber zerstörte Beziehungen von Eltern und Kindern zu kitten erfordert einen kaum leistbaren Aufwand.  Verstümmelte Kinderseelen werden in ihrem Beziehungsverhalten eben verstümmelt bleiben, weil ihnen einst Mutterliebe und Vaterpräsenz aus marktorientierten Interessen nur in Minimaldose am späten Abend  verabreicht wurde. Wie sollen die vernachlässigten Söhne und Töchter später ihren Kindern weitergeben, was ihnen in ihrer eigenen Biografie rigoros politisch verweigert wurde?

Unsere Nachfahren werden uns dafür anklagen, dass wir ihnen die lebenswichtige Ressource ZEIT  FÜR  BINDUNG verweigert haben. Können unsere Kinder und Enkel jemals zurück fordern, was ihnen Frau Renate Schmidt SPD, Frau v.d. Leyen CDU, Frau Schwesig SPD  und Frau Barley SPD politisch aus schnödem wirtschaftlichem Wachstumsinteresse schuldig blieben?

Bärbel Fischer  für die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

 

 

 

 

 

Keine Wahlfreiheit für Eltern bei der Kinderbetreuung

Pressemeldung des Verband Familienarbeit e.V.                                       07.08.2017

Familienministerin Barley:

Keine Wahlfreiheit für Eltern bei der Kinderbetreuung

In einer Pressemeldung vom 27.7. stellt Familienministerin Barley klar, dass von ihr kein neuer Impuls in Richtung zu mehr Wahlfreiheit für Eltern bei der Betreuung von U3-Kindern zu erwarten ist. Sie feiert, den zur Zeit höchsten Stand der Betreuung in Kitas und fordert deren weiteren Ausbau. Der Bund solle sich noch stärker an den Kosten beteiligen.

Dr. Johannes Resch, stellv. Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V., äußert sich dazu: “Für die Fremdbetreuung der U3-Kinder werden noch mehr staatliche Mittel gefordert, wobei ein Krippenplatz den Staat mindestens 1000 € im Monat kostet. Den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, wurde dagegen nicht einmal 150 € Betreuungsgeld gegönnt. Das Urteil des BVerfG, das dem Bund die Zuständigkeit für ein Betreuungsgeld absprach, war kein Hinderungsgrund, es auf Landesebene weiter zu zahlen, wie es immerhin in Bayern geschieht. Das Verhalten der übrigen Landesregierungen zeigt deutlich, dass die Betreuung der Kleinkinder durch ihre Eltern nicht erwünscht ist. Die Kinder sollen in Krippen gedrängt werden, während die Eltern möglichst voll erwerbstätig sein sollen.“

Diese Politik erinnere an die Krippenpolitik der DDR, die ebenfalls unter dem Diktat eines größeren wirtschaftlichen Gewinns stand – damals im Dienste des sogenannten Sozialismus, heute im Dienste der Kapitaleigner. An die Gesundheit und das Wohl der Kinder oder die Rechte und die Wünsche der Eltern werde heute ebensowenig gedacht wie damals in der DDR.

Resch weiter:“Die regierungsamtliche Behauptung, bei der Betreuung Einjähriger handle es sich um „Bildung“ im schulischen Sinn, ist von Fachleuten längst widerlegt. In den ersten Lebensjahren kommt es darauf vor allem an, dass Kinder durch eine sichere Bindung an ihre Eltern ein Selbstvertrauen entwickeln. Es schafft die Grundlage für eine gesunde kindliche Neugier als Voraussetzung für die Lernbereitschaft im Schulalter.

Selbst die Zunahme psychischer Erkrankungen bei den Eltern, die aufgrund der politisch vorgegebenen Doppelbelastung durch gleichzeitige Erwerbs- und Erziehungsarbeit überfordert werden, wird nicht als Warnsignal verstanden. Stattdessen werden für kranke Eltern besondere Hilfsprogramme gefordert (1), die dann wesentlich teurer werden, als die Vorbeugung durch eine leistungsgerechte Bezahlung der elterlichen Kleinkindbetreuung.“

(1) http://www.spdfraktion.de/themen/kinder-psychisch-kranker-eltern-unterstuetzen

PS: Bitte beachten Sie auch die persönliche Stellungnahme einer aktuell betroffenen Mutter:

 

Schmarotzermodell

Der obige Brief an Herrn Kretschmann ( 05. 08. 2017) samt den Kommentaren unserer Nutzer ist per Post bereits unterwegs. Sofern eine Antwort aus Stuttgart kommt, werde ich Sie hier davon in K enntnis setzen. 

 

Obwohl katholischerseits kaum zur Kenntnis genommen, argumentieren viele besonnene evangelische Christen mit biblischen Schriftstellen gegen die „Ehe für alle“. Doch selbst für die EKD hat das keinen Belang. Sie schwimmt behaglich mit Bischof Bedford-Strohm auf dem regierungsamtlich verordneten  EKD-Mainstream. Bisher konnte man von  Protestanten Protest /Widerstand  gegen den regierungskonformen Mainstream erwarten. Diese Zeiten scheinen Vergangenheit zu sein. Wie kuschelig lässt es sich als Protestant leben, wenn man alle Verirrungen des 21. Jh. gutheißt!

 

Zugunsten der ” Ehe für alle” zu stimmen offenbart nach unserer Einschätzung das demokratische Defizit von Grünen, SPD, Linken und einer linken CDU-Minderheit. Die am 30. 06. 2017 beschlossene Ergänzung des § 1353 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), die künftig  lautet: „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen“ hat sehr weitreichende Folgen für die Gesellschaft:

 

  • Der Ehebegriff wurde nicht  auf homosexuelle Paare eingeschränkt, sondern  auf  a l l e  möglichen Konstellationen erweitert. Dieser Aspekt scheint nach unserer Auffassung bei der Blitzabstimmung am 30. 06. 2017 völlig vernachlässigt worden zu sein.
  • Eine lebenslang gegenseitige Verantwortung in homosexuellen Verbindungen widerspricht allen Erfahrungen.
  • Den Adoptivkindern homosexueller Paare droht lebenslang der Verlust des weiblichen oder männlichen Vorbilds zur eigenen Entwicklung der Persönlichkeit. Sie entbehren lebenslang Mutter /Vater und Großvater /Großmutter. Viele unserer Geistesgrößen hatten ihr Potential ihren zweigeschlechtlichen Eltern oder Großeltern zu verdanken.
  • All diese gesellschaftlichen Aspekte erliegen künftig grün-roter Gleichmacherei, die sich auf den Grundsatz stützt, Ungleichheit bedeute automatisch Diskriminierung. Dass damit die Mehrheit mit ihrer heterosexuellen Neigung diskriminiert wird, das interessiert wiederum die Linken nicht. Sie setzt  damit paradoxerweise ihr Vielfaltsdogma ungewollt selbst außer Kraft.

 

Man kann zwar biblisch argumentieren. Das scheint jedoch bibelunkundige  Parlamentarier kaum zu interessieren.

Man kann aber auch demokratisch argumentieren. Und hier zeigt sich, ob das Wahlvolk entsprechend gewürdigt wird.

  • Verdient die “Ehe für alle möglichen Konstellationen” den besonderen Schutz des Staates (d. h. des Steuerzahlers ) oder ist der besondere staatliche Schutz  seit je denjenigen zugesprochen, die den Erhalt der künftigen Beitragszahler garantieren?
  • Eine blinde  Bevölkerungspolitik hat vergessen, dass nur allein der Nachwuchs per Umlage für das künftige Wohl und Wehe einer Gesellschaft zuständig ist. Nachwuchslosen Paaren denselben staatlichen Schutz zu gewähren, bedeutet, die Generativität heterosexueller Ehen inklusive deren Kosten  zu missachten. Ist das keine Diskriminierung?
  • Wie oft wird argumentiert, die „Ehe für Alle“ würde den traditionellen Familien nicht schaden. Oh doch, und wie! Denn für alle homo-wie heterosexuelle Paare, die keine Nachkommen erwägen, müssen im Alter die heutigen Kinder zulasten ihrer eigenen Eltern  Beiträge abführen. Dies aber diskriminiert all diejenigen, die die gesamten Kosten dafür aufzubringen haben. Gleichstellung? Eine einzige Farce!

 

Gleichzeitig mit der Öffnung der „Ehe für Alle“ müsste unser Parlament daher die Verpflichtung beschließen, dass nachwuchslose homo-wie heterosexuelle  Verbindungen für ihre Alterssicherung selbst aufzukommen haben. Denn mit welchem Recht stützen sich diese auf die kostenintensive Bereitschaft von Eltern, Kinder (nicht nur) als künftige Beitragszahler großzuziehen? Ein Rentenmodell gehört in die Tonne,  das kinderlose Karrieren bevorzugt behandelt, Eltern dagegen abstraft, die über Jahre auf Einkommen und Karriere verzichteten, um ihren Kindern kein Bindungsdefizit zuzumuten.

 

Die „Ehe für alle“ ist also kein Modell, das Diskriminierung vermeidet, sondern das Diskriminierung erst verursacht. Denn, Lebensmodelle, die Nachwuchs per se ausschließen, sind auf kostenintensive Familienarbeit, Einkommensverzicht und Verzicht auf private Altersvorsorge von Eltern angewiesen. Daher ist die “Ehe für alle” wie die freiwillige Kinderlosigkeit ein Schmarotzermodell, und damit abzulehnen.

 

Die „Ehe für alle“ ist demnach zwar ein Modell, das zwar die Zuneigung von Männern zu Männern und Frauen zu Frauen respektiert, aber lediglich ein Modell, das nur auf Kosten von nachwuchsbereiten Eltern funktioniert und diese in Altersarmut katapultiert, während sich kinderlose Paare ein angenehmes Alter genehmigen, von dem Eltern nur träumen können.

 

Der Leser möge meinen  Zorn teilen!

 

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

Normen und Werte nicht mehr aktuell? Wer bestimmt das?

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

Sie rechtfertigen Ihre Zustimmung zur Ehe für alle damit, dass der Gesetzgeber „die Aufgabe habe, bei der Ausgestaltung der Gesetze die   a k t u e l l e n   Normen und Werte zu berücksichtigen“, wie aus Ihrer Antwort (31. 07, 2017) auf unser Schreiben vom 28. 06. 2017  hervorgeht.

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Forum-Familiengerechtigkeit.pdf   

                                                                                                                                            Wer bestimmt eigentlich, welche Normen und Werte “aktuell” sind und welche nicht? Gab es dazu eine Volksabstimmung? – Nein!                                                                                                                                                                                                                Wenn Normen und Werte überhaupt einem Wandel unterworfen werden, so muss dies das Parlament entscheiden und nicht eine linke Lobby.  Solange Art. 6 Grundgesetz  nicht mit 2/3 -Mehrheit vom Parlament außer Kraft gesetzt wird, hat er zu gelten, und zwar so, wie er ursprünglich gemeint war.

Der Gesetzgeber (Parlament) überging am 30. Juni 2017  kaltschnäuzig die allzeit  a k t u e l l e n  Normen und Werte eines Großteils der Bevölkerung. Mit  welcher Dreistigkeit erlauben sich SPD, LINKE und Grüne, die gesamte Bevölkerung über ihren grün-roten Kamm zu scheren, ohne die geringsten demokratischen Bedenken? Ist das grüne Politik? Sind Sie nicht angetreten mit dem Versprechen, den Willen  a l l e r  Bürger ernst zu nehmen?

  • Grundgesetz bedeutet bislang, dass Werte und Normen als solche zu gelten haben.
  • Wozu brauchen wir noch ein Grundgesetz, wenn wir es alle paar Jahre einem ideologischen Wandel opfern, der gerade “en vogue” ist?
  • Wer wandelt eigentlich Werte und Normen? Mit welcher Berechtigung?
  • Haben wir nicht grauenvoll erleben müssen, wie die Nazis die Gesetze “aktualisiert” haben, nach ihren eigenen Normen und Werten?
  • Seit wann gilt in Deutschland die Regel, dass Ungleichheit automatisch Diskriminierung bedeutet? Das ist pure Ideologie und hat mit Vielfalt nichts mehr zu tun.

Dies, Herr Kretschmann, fragt sich der besonnene Teil unserer Bevölkerung, und der ist wahrlich keine Minderheit, wie von linker Propaganda behauptet wird. Deshalb werden wir  Eltern unser Wahlkreuz bei einer Partei machen, der demokratisches Recht noch heilig ist.

Beiliegend finden Sie einige Stellungnahmen aus der am 30. 06. 2017 im Reichstag  undemokratisch und perfide niedergebügelten Bevölkerung.

Mit besten Grüßen im Auftrag der

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  am 5. August 2017

Bärbel Fischer

 

 

 

Wähler, schau genau!

Antwort aus dem Staatsministerium von BW

Der Begriff der EHE sei im Sinne des gesellschaftlichen Normen-und Wertewandels auszulegen und zu begreifen. Mit dieser Begründung rechtfertigt der grüne Ministerpräsident von BW das  Format  ”Ehe für alle”. Der Gesetzgeber habe die Aufgabe, bei der Ausgestaltung des Gesetzes, die “a k t u e l l e n Normen und Werte zu berücksichtigen”, so die Antwort aus dem Staatsministerium auf unsere Bedenken, auf die im Einzelnen überhaupt nicht eingegangen wurde. 

 

Fazit: Der Gesetzgeber übergeht kaltschnäuzig die bestehenden Normen und Werte eines Großteils der Bevölkerung,  als wären diese nicht mehr aktuell. Wer bestimmt eigentlich, welche Normen und Werte “aktuell” sind? Gab es dazu eine Volksabstimmung? Nein!  Dürfen Normen und Werte überhaupt einem Wandel unterworfen werden?  Falls JA, so haben sie ihre Bedeutung als solche bereits   verloren. Die Linken ( SPD, LINKE, Grüne) scheren die ganze Bevölkerung über ihren grün-roten Kamm, ohne die geringsten demokratischen Bedenken.

  • Brauchen wir überhaupt noch ein Grundgesetz, wenn wir es alle paar Jahre einem  Wertewandel opfern, der gerade “en vogue” ist?
  • Wer wandelt eigentlich Werte und Normen? Mit welcher Berechtigung?
  • Haben wir nicht grauenvoll erleben müssen, wie die Nazis die Gesetze “aktualisiert” haben, nach ihren eigenen Normen und Werten?

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Forum-Familiengerechtigkeit.pdf

Liebe Nutzer, bitte äußern Sie unter obiger Sprechblase Ihre Ansicht zu diesem Affront. Wir planen, diese gesammelt nach Stuttgart zu schicken – je mehr desto besser. Danke!

Wie die „Ehe für alle“ den Kindern das Recht auf Vater und Mutter nimmt

Das Institut für Demokratie, Allgemeinwohl und Familie, IDAF, bringt unter obigem Titel einen Aufsatz zu den Risiken der “Ehe für alle”, unter denen Adoptivkinder und Gesellschaft zu leiden haben werden:

Zitat:

“……. Faktisch geht es nicht um die Gleichberechtigung, sondern um die Privilegierung gleichgeschlechtlicher Paare. Dabei stört die Natur, die homosexuellen Paaren Kindern verwehrt. Die müssen deshalb von anderen „bereitgestellt“ werden, wofür das Adoptionsrecht absehbar nicht ausreicht.” …..

http://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2017/07/25/artikel/wie-die-ehe-fuer-alle-den-kindern-das-recht-auf-vater-und-mutter-nimmt.html

 

“Mehr Frauen bekommen Kinder” ? Was steckt dahinter?

Sehr geehrte Leserbriefredaktion, 
in dem og. Artikel  vom 27. 07. 2017 vermisse ich die Herkunft der Agentur. Ich lese BERLIN. Wer ist BERLIN? Ist dies die regierungsamtliche Version der Erhebung? Ich vermisse die journalistisch-kritische Recherche der Schwäbischen Zeitung. Was steckt hinter den Zahlen?
Dazu unser Leserbrief:
 
 
Die Kinderzahl jener Frauen, die sich Kinder wünschen, ging 2016 laut Statistik nicht etwa leicht, sondern dramatisch um 3,45 Prozent von 2,03 auf 1,96 zurück. Gründe werden nicht genannt. Meist verzichten Eltern heute auf ein zweites, drittes oder weiteres Kind. Die Mehrkinderfamilien nehmen ab, weil Eltern sich mehrere Kinder in Deutschland einfach nicht mehr leisten können. Mit jedem Jahr verschlechtert sich hierzulande die Situation großer Familien. Geriet 2011 eine Familie mit drei Kindern ( Jahresbruttoeinkommen 30 000 € ) noch mit skandalösen 8 092 € unter ihr jährliches Existenzminimum, so waren es laut Deutschem Familienverband  im horizontalen Vergleich 2016 bereits überdimensionale 9 458.- €. Innerhalb von  fünf Jahren ein zusätzlicher Verlust von 1 366.- € ! Die Begründung dafür wird statistisch natürlich nicht geliefert.
 
Grund für den erfreulichen, aber minimalen Geburtenzuwachs sei laut BERLIN, der Ausbau der Kleinkindbetreuung und das Recht auf einen Kitaplatz, der vor allem ältere Akademikerinnen freut, weil sie ihr Wunschbaby bereits nach 12 Monaten dort wieder abgeben können. 
 
Seit 2008 habe die Erwerbsbeteiligung von Müttern deutlich zugenommen. Klar! Denn Frauen sollen heute, politisch korrekt von der Familie befreit, ihre Selbstverwirklichung am Fließband, an der Ladenkasse oder im Büro feiern, aber keineswegs zuhause, wo Kinder sehnlichst auf Zuwendung und Fürsorge warten. Diese „Befreiung“  wird politischerseits ermöglicht durch Lohnminderung einerseits und der Drohung andererseits, dass Frauen Altersarmut riskieren, falls sie sich aus familiären Gründen ein paar Jahre ihren Kindern widmen wollen.
 
Doch unsere Geburten verhindernden Sozialgesetze sind keineswegs vom Himmel gefallen. Sie ließen sich bei politischem Willen von heute auf morgen reformieren, indem Eltern künftig aus Kindererziehung keine finanziellen Nachteile mehr erwachsen. Doch danach sieht es weder bei CDU /CSU noch bei SPD, Grünen, FDP oder Linken aus. Statt mit stabilisierenden 2,1 Kindern pro Frau gibt man sich mit 1,5 Kindern zufrieden. Die  heutige Jugend wird dies mit kaum mehr leistbaren Beiträgen zur Sicherung der elterlichen und kinderlosen Rentner demnächst empfindlich büßen müssen.
 
Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT