“Kinderrechte in die Verfassung” – wozu?

Bei allem Streit in den gegenwärtigen Sondierungsgesprächen zu einer Jamaica-Koalition gibt es kaum Differenzen bei dem Vorhaben, „Kinderrechte“ gesondert in die Verfassung aufzunehmen. Und das geschieht wieder einmal hinter verschlossenen Türen ohne öffentliche Debatte.

 

Es geht um das Kindeswohl, und das ist gut so. Kinder müssen vor Gefahren für Seele, Leib und Leben geschützt werden, also vor Abtreibung, vorzeitiger Trennung von den Eltern, sexueller Irritation, Freiheitsberaubung und Armut. Daher hat der Staat die Pflicht, jedem gezeugten Kind die biologischen, ökonomischen und psychischen Bedingungen zu schaffen, die es zu einem sicheren, stabilen und geborgenen Aufwachsen braucht.

 

Genau diese Bedingungen aber stellt der Staat selbst seit geraumer Zeit zur Disposition und schädigt die nächste Generation  durch lasche Handhabung des § 218, durch hirnschädigenden Trennungsstress bei Kleinkindern, durch sexuelle Indoktrination von Schulkindern, durch verpflichtende Ganztagsbetreuung und armutsfördernde Sozialgesetze. Ergo müsste der Gesetzgeber zuerst einmal seine eigenen katastrophalen Fehler korrigieren!

 

Sollte letztlich die Verfassungserweiterung jedoch dazu dienen, dass der Staat den Eltern die Deutungshoheit für das Wohl ihrer Kinder entzieht, damit er willkürlich schalten und walten kann, dann muss sich breiter Widerstand regen.

 

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Dazu ein Schreiben des Bündnisses RETTET  DIE  FAMILIE an alle Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestages:

http://www.rettet-die-familie.de/rdf_files/images/content/Kinderrechte.pdf

 

 

Familienreport 2017 – Dokument familienfeindlicher Politik

Der Arzt und familienpolitische Experte der Ökologisch Demokratischen Partei ÖDP Dr. Johannes Resch äußert sich kritisch zum Familienreport 2017:

“Der „Familienreport“ wird im Abstand von drei Jahren vom Bundesfamilienministerium herausgegeben. Er soll über die Lage der Familien informieren. Tatsächlich macht der jetzige Bericht deutlich, dass die gegenwärtige Politik nicht eine Stärkung der elterlichen Erziehungsfunktion anstrebt, sondern eher darauf bedacht ist, dass öffentliche Einrichtungen die Erziehung der Kinder übernehmen.”  … >>

 https://www.oekologiepolitik.de/2017/10/22/familienreport-2017-dokument-familienfeindlicher-politik/

FDP positioniert sich gegen Mütterwohl und Kindeswohl

In den Verhandlungen zu einer Jamaica-Koalition hat sich die FDP bereits gegen Mütter und Kinder positioniert. Damit disqualifiziert sich die Partei und zeigt, dass sie, ähnlich wie die anderen Systemparteien, von FREIHEIT keine Ahnung hat, was die ÖDP heftig kritisiert:

https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/rote-linie-muetterente/

Für Frauen und Mütter scheint die Freiheit eigener Lebensentwürfe dort aufzuhören wo die Wirtschaft Ansprüche auf deren Arbeitskraft stellt. Mehrfachbelastung ohne Entgelt – das predigen die neuen Freiheitsapostel – feine Aussichten für Eltern und Kinder!

 

Leistungsschwache Grundschüler in Baden-Württemberg – leistungsstarke Grundschüler in Bayern

Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen eine starke Zunahme mangelnder Sprachkompetenz bei Schulanfängern.

Hier  einige Leserbriefe zu dieser Meldung

Exakt wie von Neurobiologen, Kinderpsychologen und  Hirnforschern prophezeit, werden zehn Jahre nach der Einführung der so genannten frühkindlichen Bildung die Schäden sichtbar, welche die ganztägige Kollektivbetreuung an Kleinkindern anrichtet. Dass durch Lärm, Hektik und Heimweh dauergestresste  Kinderhirne „abschalten“ müssen, ist eine Schutzmaßnahme der Natur. Doch abgeschaltet gibt es keine Entwicklung. Auf der Strecke bleiben Konzentration, Spracherwerb, Kreativität. Interesse. Eine raffinierte Propaganda täuscht junge Eltern mit wohlklingenden Bildungsversprechen. Später in der Schule lässt ein individualisiertes Lernkonzept die Kinder mit ihren Nöten allein, wenn sie sich durch programmierte Vorlagen quälen müssen. Lehrer sollen heute nicht mehr lehren, sondern haben gefälligst nur noch „Lernbegleiter“ zu sein. Auch wenn der Markt seine Kinder frisst, der Tanz um das goldene Kalb geht ungebremst weiter.

G.M.

 

Anders als der Leitartikel glauben macht, leidet unser Bildungssystem nicht an einem Reformstau, sondern an einer Reformitis, die in den letzten  zehn bis 20 Jahren nicht nur Eltern und Lehrer, sondern vor allem die Kinder nicht mehr zur Ruhe kommen ließen. Jede neue Landesregierung will dem Bildungssystem ihren Stempel aufprägen. Ganze Jahrgänge mussten als Versuchsobjekte für fragwürdige Bildungskonzepte wie z.B. den ökonomistischen Kompetenzerwerb herhalten, während bewährte Methoden zur Wissensvermittlung und Übungsphasen über Bord gingen. Leerpläne statt Lehrpläne! Kinder sind eben keine programmierbaren Maschinen. Die totale Digitalisierung in Schulen wird der geschrumpften Bildung noch den Rest geben!

A.C.

 

Ein anerkanntes und bewährtes Bildungssystem in einem Jahrzehnt einfach an die Wand zu fahren, dazu gehört schon ein immenses Zerstörungspotential! Hat man sich eigentlich mal in Bayern umgesehen? Rennt  das weißblaue Bundesland auch jedem Hirngespinst von Ideologen nach, oder legt es Wert auf Stabilität und solide Wurzelarbeit? Gönnt man den bayrischen Schülern ausreichend Zeit zu Wiederholung und Übung? Lernen bayrische Kinder noch auswendig, um ihre Gehirne auf Trab zu halten? Wird in Bayern noch Kopfrechnen gepflegt? Achtet man dort auf saubere Heftführung und tadellose Tafelanschriebe? Darf ein bayrischer Lehrer noch ungestraft im Frontalunterricht das Interesse der Klasse für ein neues Thema wecken? Vielleicht gibt es in Bayern noch immer stabile Klassenverbände, wo sich soziale Strukturen entwickeln können.

Bayrische Schüler sind gewiss nicht schlauer, aber sie werden weitaus mehr geschätzt als diejenigen aus dem „Kinderland Baden-Württemberg“.

M.B.

 

Kinderarmut ist Familienarmut

Betr.: Zum Leitartikel Chancengleichheit bringt Gewinn

Schwäbische Zeitung, 24. Oktober 2017

 

Sehr geehrter Herr Redakteur Wolfgang Mulke,

für Ihren heutigen Leitartikel zur steigenden Kinderarmut in Deutschland bin ich Ihnen sehr dankbar. Auch wenn alle paar Monate auf dieses skandalöse Problem seitens der Familien-und Wohlfahrtsverbände hingewiesen wird – tut sich etwas? Nein!

 

Dabei ist es bereits ein Skandal für sich, dass Familien als die Quelle künftiger Prosperität  in unserem Land wie Weihnachtsgänse ausgenommen, und anschließend wieder „gefördert“ werden müssen, um nicht total in Armut zu fallen. Sie werden zu Almosenempfängern degradiert, obwohl sie Wurzelarbeit von höchster Qualität leisten, die der Politik allerdings nur ein Nasenwasser wert ist, und die ökonomisch einfach unter den Tisch fällt.

Wollen Sie wissen, wie sich Kinderarmut verhindern lässt?

Politik und Medien müssten sich nur bei den Familienverbänden schlau machen. Die Antworten liegen auf dem Tisch.

Sie schreiben von dreistelligen familienfördernden Milliardenbeträgen, die falsch verteilt werden. Dass von 200 Mrd. behaupteter Familienförderung nur 55 Mrd. echte Förderung sind, darüber informiert Sie der Deutsche Familienverband und der Familienbund Freiburg:

 

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/781-kinderarmut-laesst-sich-verhindern-mit-der-umsetzung-von-urteilen-des-bundesverfassungsgerichts 

 

http://www.familienbund-freiburg.de/html/content/das_200_milliarden_euro_maerchen.html?stichwortsuche=200-Milliarden-Euro-Märchen%2C200%2CMilliarden%2CMärchen.pdf%2CMilliarde

 

Der Horizontale Vergleich zum frei verfügbaren Einkommen                                                                                                                                                       http://www.deutscher-familienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/211-horizontaler-vergleich-2017

zeigt auf, dass familienblinde Sozialabgaben eine Familie mit jedem weiteren Kind weiter in die Armut treiben, weil anders,  als bei der Steuer die Kinderzahl keine Rolle spielt. Eltern mit fünf Kindern zahlen den gleichen Betrag in Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung wie ein Single. Damit geraten sie bei einem Jahreseinkommen von 30 000.- bereits beim 2. Kind mit 5 006.- unter ihr Existenzminimum. Bei fünf Kindern ist der Verlust bereits 19 346.-

 

Die Stellschrauben liegen beim Gesetzgeber. Wenn er Familien-und Kinderarmut wirklich verhindern wollte, müsste er unser Sozialgesetz familiengerecht reformieren. Denn ein Sozialgesetz, das Armut bewirkt anstatt sie zu verhindern, gehört in die Tonne! Statt dessen wirft der Gesetzgeber lieber mit Alibi-Almosen um sich. Wäre ihm wirklich daran gelegen, Kinder aus der Armut zu holen, würde er endlich umsetzen was das Bundesverfassungsgericht bereits 2001 der Regierung aufgetragen hat, nämlich Beitragsgerechtigkeit zu gewähren, damit Familien nicht zum Ackergaul derjenigen werden, die sich Unterhaltskosten ersparen.

 

Sehr geehrter Herr Mulke, leider beschränkt sich Ihr Leitartikel auf Fördermaßnahmen für arme Kinder. Die Ursachen von wachsender Familienarmut bleiben aber im Dunkeln. Sollten Sie sich ernsthaft mit dem grandiosen Versagen der deutschen Familien-und Generationenpolitik befassen wollen, so empfehle ich Ihnen das Büchlein  SOZIALSTAATSDÄMMERUNG von dem Sozialrichter i.R. Jürgen Borchert (Riemann-Verlag München) www.elternklagen.de

 

Im Auftrag unserer ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  grüße ich Sie freundlich

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de

http://forum-familiengerechtigkeit.de

www.rettet-die-familie.de

 

Wertschätzung nur für “starke Frauen” in der Wirtschaft? Wertschätzung für “starke Mütter”? Fehlanzeige!

Brigitte Zypries, noch SPD-Wirtschaftsministerin:  ”Ohne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertschöpfung läuft in Deutschland nichts. - Nun muss es darum gehen, Wertschöpfung und Wertschätzung in Einklang zu bringen”.

Der Verband Familienarbeit nimmt kritisch dazu Stellung:

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/10/PM-Zypries-Endfassung.pdf

 

Rechtsanspruch auf Ganztagsbeschulung?

Die Bertelsmannstiftung ( Jörg Dräger ) stellt ein quantitatives Defizit bei der Ganztagsbeschulung für Bayern ( 16 % ) und Baden-Württemberg ( 23,7 % ) fest im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 39,3 % und fordert weitere Anstrengungen, die Quote deutlich zu erhöhen, sogar über einen einzuführenden Rechtsanspruch,

 

Leserbrief

Das Schlusslicht beim ganztägigen Schulbesuch ist ausgerechnet jenes Bundesland, das mit den allerbesten Werten beim länderübergreifenden Vergleich der Viertklässler abschnitt. Was sagt uns das? Die Ganztagsschule ist kein Garant für bessere Leistungen, sondern ein Parkplatz für “markt-verwaiste” Kinder. In diesem Fall zeigt sich, dass die häusliche Umgebung im stabilen Familienverband viel zum Lernerfolg beitragen kann, mehr  als eine getaktete  Beaufsichtigung am Nachmittag. Haben die Kinder Verfügung über ihre Zeit, können sie  über ihre Interessen, ihre Kreativität und ihre Pausen selbst bestimmen. Sie schulen sich in Selbständigkeit und Eigenverantwortung.

Doch die Bertelsmannstiftung sieht diese Freiheit als Manko. Fast 40% der Grundschüler wird bundesweit diese Freiheit schon nicht mehr gegönnt. Daher wäre es nach bayrischem Muster doch logisch, die elterliche Verantwortung zu stärken.  Die fragwürdige Stiftung fordert dagegen, auch für Bayern und Baden-Württemberg, die Quote für Ganztagsbeschulung zu erhöhen und sogar einen Rechtsanspruch auf Abwesenheit vom Elternhaus zu fordern, auch wenn dies den Steuerzahler zusätzliche Milliarden kosten wird. Cui bono? Wer hat etwas davon?

 

Die Antwort ist einfach: Je länger Kinder elterlichem Einfluss entzogen werden, umso mehr gewinnen liberale Denkmuster Macht über die noch formbare Kinderpsyche, umso leichter lassen sich die Jüngsten ideologisch manipulieren. Das wussten bereits die Ideologen der DDR. Und, last but not least, fördert eine ganztägige Unterbringung der Kinder die vom MARKT gebotene elterliche Erwerbsmaximierung.

 

Nach den unseligen Erfahrungen der NS-Zeit spricht unser Grundgesetz den Erziehungsauftrag ausschließlich den Eltern zu. Nie wieder sollten junge Menschen ideologisch verführt werden. Wer schützt heute unsere Kinder vor den Machthabern bunter couleur?

 

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

 

Kinder sind auch Menschen !!!

Wie uns unser Mitglied Christiane Lambrecht aus Bayern informiert, steht das Thema: “Kinderrechte in die Verfassung” in zwei Wochen auf der Agenda der CSU. Aus diesem Anlass wollen wir Sie, liebe Nutzer, auf einen Artikel der vierfachen Mutter und Journalistin BIRGIT  KELLE zu diesem Thema aufmerksam machen mit der Bitte, ebenfalls aktiv zu werden und eine Botschaft an die CSU zu senden: https://www.csu-landtag.de/1_kontakt_Nehmen-Sie-Kontakt-auf.html 

Oder: csu@csu-landtag.de

Wir müssen einfach viele sein!

 

Lesen Sie den interessanten Artikel von Birgit Kelle: ”Kinder sind auch Menschen”

Kinder sind auch Menschen 0157_03_00_05042017_2_0.PDF

Suchen Sie bitte selbst in der WELT vom Mittwoch, 5. April 2017 nach dem Artikel. Trotz mehrerer vergeblicher Versuche will es mir nicht gelingen, diesen Artikel über einen Link zu übertragen. Sorry!

Bärbel Fischer

 

 

 

 

 

Vom MURKS ala Ursula von der Leyen

Sehr geehrter Herr Minister Söder,

Ihre Aussagen bei den heutigen ARD-Tagesthemen machen mir Mut, den Brief, den ich kürzlich an Herrn Bareiß MdB / CDU schrieb, als Kopie an Sie zu senden. Dieser gibt Antwort auf die Frage, was Angela Merkel, speziell aus demografischer Sicht, hätte anders / besser machen können. Frau Merkel bezieht sich mit ihrer Rechtfertigung zwar ausschließlich auf den Wahlkampf. Der Wähler betrachtet für seine Entscheidung jedoch die 12-jährige Politik der CDU. Und die hat an Verlässlichkeit dramatisch eingebüßt.

 

Wie lässt sich eine solche Politik reformieren ( re -form = zurück zur Natur )? Jeder Schritt in Richtung Natur ( also zur Familiengerechtigkeit ) wird Ihnen heute von FDP und Grünen als “rassistische Anbiederung an die AfD” ausgelegt werden. Dabei sind es genau jene Werte, die den Menschen heilig waren, bevor sie dem Linkstrend der CDU zum Opfer fielen ( Lebensschutz ab Zeugung, generative Ehe, Wahrung von Elternrechten gem. Art. 6 GG, nachteilslose Wahlfreiheit in der Organisation der eigenen Familie, Anerkennung von Erziehungsleistung bei der Berechnung der Renten, keine doppelte Abgaben in die Sozialversicherungen etc…..).

 

Es geht also darum, die humanen Werte als  NEUE, moderne, weil gerechte Familienpolitik zu installieren. Darum gehört das Familienministerium weder in grüne noch in liberale Hände, sondern endlich  in die Verantwortung der CSU > z. B. Frau Bär. Die CDU hat mit Ursula v. d. Leyen den Eltern so viel Verantwortung für ihre Kinder abgekauft, dass diese heute zu Tante Ingeborg  eine innigere Bindung haben als zu ihren eigenen Eltern. Zudem spaltete sie die Elternschaft in erwünschte, weil erwerbstätige und unerwünschte, weil selbstverantwortliche Eltern. Die erwünschten Eltern werden mit üppigen Boni aus Steuergeldern für Krippenplätze ( ca. 1100.- pro Monat ) überschüttet, während selbstverantwortliche Eltern dem Staat nicht einmal mehr 150.- ( Betreuungsgeld ), also 0,00 € wert sind.

 

Auch beim einjährigen Elterngeld beläuft sich der Verlust  einer erwerbslosen Mutter mit bereits vorhandenen Kindern  auf 18 000.- € in 12 Monaten, weil ihr nur ein Mindestanspruch von 300.- € pro Monat zusteht, im Vergleich zu einer gut verdienenden Erstgebährenden, die einen Teil ihres Gehalts  für den “Schadensfall KIND“( ! )  mit monatlich 1 800.- € ersetzt bekommt.  Alles  MURKS-MURKS-MURKS ala U.v.d.Leyen!

Wenn es der UNION nicht gelingt, die  v e r a l t e t e , weil  m a r k t o r i e n t i e r t e Familienpolitik im Sinne einer generationen-gerechten  Politik   zu modernisieren, dann sehe ich rabenschwarz für die Rückgewinnung elterlicher Wählerschaften.

Anbei mein Brief im Auftrag der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT an Herrn Bareiß:   http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=7927

 

Mit besten Grüßen in der Hoffnung auf Ihre geschätzte Antwort

i. A. Bärbel Fischer

 

CAMPACT als Volllzugshelfer grüner Politik

Sehr geehrter Herr Dürr,

 

soeben bat ich Sie, die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT aus Ihrem Adressenverzeichnis zu löschen. Viele der Aktionen von CAMPACT konnten wir  seit Jahren mit gutem Gewissen unterstreichen. Aber neuerdings sehen wir das Demokratieverständnis von CAMPACT bedenklich schwinden. Wie kann es sein, dass die herkömmlichen Fraktionen den von Millionen gewählten AfD-Vertretern  im Plenarsaal ihren berechtigten Platz  verwehren?  Wo bleibt die vorbehaltlos demokratische Offenheit, auf die CAMPACT doch so stolz ist?

 

Darum wird sich unser Verband bei Ihnen künftig  n i c h t  mehr engagieren. Millionen von Bürgern sagen NEIN zu einer generationen-vergessenen Merkel-Politik. Auch wir. Alle Anstrengungen von Familienverbänden, ein gerechtes Abgabensystem zu befördern, wurden von Frau Merkel diskussionslos  in die Tonne getreten. Alle Bemühungen, die künftigen Generationen vor unerträglichen Lasten zugunsten der Rentner zu schützen, liefen ins Leere. Alle Anstrengungen, die bundesdeutsche Familienpolitik generationenfreundlich, also demografisch nachhaltig zu gestalten, wurden bisher ignoriert. Niemals wurden Experten ( z. B. vom Deutsche Familienverband o.a. ) gehört, wenn es darum ging, Eltern und Kindern ein auskömmliches Miteinander zu gönnen.

 

 

Aber auch CAMPACT zeigte bisher kein Verständnis für die Generation meiner vier Kinder, die unter vielerlei Entbehrungen zwischen 1966 und 1972  in einem engagierten Elternhaus groß wurden. Meine Kinder haben nun als Steuerzahler die Alterslasten auch derjenigen zu tragen, die sich feige aus dem Generationenvertrag heraushalten, nämlich alle freiwillig Kinderlosen. Trotzdem schämen sich genau jene Bürger nicht, über das Adenauer´sche Umlageverfahren im Alter von den Kindern ihrer Nachbarn üppig alimentiert zu werden.

 

 

Ich hatte Sie, Herr Dürr, bereits mehrmals auf den Gerechtigkeitsskandal gegenüber Familien aufmerksam gemacht. Aber CAMPACT beschäftigt sich aus  grün-ideologischen Gründen mit derlei Ungerechtigkeit nicht. Daher können 60% der bundesdeutschen Familien, die noch immer unter beträchtlichen Einbußen ihre Kinder zugunsten unseres Generationenvertrags groß ziehen, von CAMPACT keinerlei Unterstützung erwarten. Es ist CAMPACT offensichtlich völlig egal, dass Eltern in ein System investieren, das ihnen selbst nichts als Nachteile schafft, Menschen ohne Unterhaltsverpflichtung aber zu einem bequemen Ruhestand verhilft.

 

 

Für mich und die mit uns verbundenen Familien hat sich inzwischen auch CAMPACT von Prinzipien der Generationengerechtigkeit verabschiedet.  Daher bleibt uns nichts übrig, als unser ABO  bei CAMPACT zu kündigen, so leid es uns tut. Denn wir mussten die ( vergebliche ) Hoffnung begraben, dass CAMPACT sich wenigstens für die künftigen Generationen engagiert. Leider Totalausfall!

 

 

Mit besten Grüßen

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de

http://forum-familiengerechtigkeit.de

www.rettet-die-familie.de

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