„Die Bastion wankt“

Die Schwäbische Zeitung veröffentlichte am 12. Juni 2015 einen ausführlichen Bericht zur Debatte um die „Ehe für alle“. Die „Bastion wankt“ titelte  Sabine Lennartz ihren Kommentar aus Berlin. „ Die Ehe für alle“ wird kommen. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits Schritt für Schritt die gleichgeschlechtliche Partnerschaft gleichgestellt, um Diskriminierungen zu vermeiden…. Im  Verfassungsgericht selbst ist der gesellschaftliche Wandel ebenso angekommen wie in der CDU. Auch in deren Reihen finden sich immer mehr Abgeordnete, die sich für die Gleichstellung aussprechen…“ 

Die Gleichstellungslobby hat es fertig gebracht, dass es als Gutmenschentum gilt, die „Ehe für alle“ zu befürworten als sei sie ein Menschenrecht, als sei sie gleichberechtigt, als hätte  sie einen demokratischen Anspruch.

Zu diesem Kommentar erreichten uns einige Zuschriften, die durch die LESERBRIEF-Redaktion abgelehnt wurden ( ein Schelm, wer Böses dabei denkt! )

Die „Ehe für alle“ wird kommen, so der Kommentar der Schwäbischen Zeitung. Auch ich kann es mir nicht anders vorstellen, denn schließlich hat die linke Koalition im Parlament im Verbund mit den Medien seit Jahren die Gesellschaft  so in ihrem Sinne verändert, dass die herkömmlichen Werte scheinen, ausgedient zu haben. Die Familie aus Vater, Mutter und Kindern ist inzwischen so schmählich verhöhnt, dass es ein Leichtes ist, ihren Wert für den Fortbestand des Staates zu leugnen. Verzichten wir doch auf Familien, gehen wir unseren individuellen Interessen und Bedürfnissen nach, verschwenden wir keine Energien für einen tragfähigen Nachwuchs – die „Ehe für alle“ eröffnet uns vielfältige Lustbefriedigung!
K. Leutermann
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Dachte der naive Bürger noch, es ginge im Bundesrat um die Homo-Ehe, so muss er erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass dies das „schlichte“ Anliegen der Iren war. In deutschen Parlamenten wird plötzlich nicht mehr die Homo-Ehe, sondern klammheimlich die „Ehe für alle“ gefordert. Der Kommentatorin ist dieser hinterhältige Bedeutungswandel entweder noch gar nicht aufgefallen oder sie kehrt ihn unter den Teppich. Umdeutung – das ist die bewährte Strategie, mit der trefflich manipuliert werden kann. Die Rechnung der Vielfaltslobby wird aufgehen, wenn die Bürgerschaft sich einlullen lässt.
A. Albrecht
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Ehe und Familie sind der natürliche Feind der Linken. Wie der listige Fuchs in der Tierfabel seine Absicht verschleiert, Beute zu machen, so verschleiert die grüne Linke ihre Absicht, die bürgerliche Ehe zu zerstören, ein Ziel aus dem kommunistischen Manifest ( Marx, Engels 1848 ). Wie der Fuchs sich eine immer neue List einfallen lässt, wenn der vorige Versuch misslang, so ändert die Linke momentan lediglich ihre Strategie, wenn sie plötzlich die Ehe für alle fordert, wo sie bisher erfolglos die Ehe abschaffen wollte. Das Ziel bleibt das gleiche. Niemand kann den Strategen ihre List verwehren. Aber naiv und schläfrig auf den plumpen Trick reinzufallen, das kann für die Gesellschaft lebensgefährlich sein!
B. Fischer
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Was heißt denn „Ehe für alle“? Im oben genannten Artikel jedenfalls erfährt der Leser darüber nichts. Wer sind denn  a l l e ? LSBTTIQ oder auch XYZ? So genau weiß das keiner, oder will oder soll es nicht wissen. Mit der Diskriminierungskeule schlagen unsere grünen Politiker auf alle ein, die vor einem gesellschaftlichen Erdrutsch warnen. Jedem Kritiker wird „rechte Gesinnung“  und mangelnder Anstand unterstellt. Das nennt man neuerdings demokratische Meinungsvielfalt. Der Wähler stöhnt frei nach Goethe : „Die linken Geister, die ich rief, werd ich nun nicht los“. Oder doch? Die nächste Wahl kommt bestimmt.
A. Schmid
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Ein Gedanke zu „„Die Bastion wankt“

  1. Die neue Definition von Demokratie:
    wählen was auf den Tisch kommt und dann wieder die Klappe halten damit Politik machen kann was sie will.
    Mit anderen Worten: die „Ehe für Alle wird kommen“ egal ob „das blöde Wahlvieh“ es versteht oder will.

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