Beitragsfreie Mitversicherung – ein Ammenmärchen!

Der Familienbund der Katholiken klärt mit einem Video auf, dass jedes Familienmitglied selbst für seinen Anteil am Familieneinkommen 8,3%  an die gesetzliche Krankenversicherung abführt. Damit wird mit dem Märchen aufgeräumt, Kinder und erwerbslose Gattin seien beitragsfrei mitversichert. Denn mit der standesamtlichen Hochzeit verpflichtet sich das Paar, für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Ab diesem Tag teilt sich das Einkommen der Familie auf die Anzahl ihrer Mitglieder. Einem Vater von drei Kindern bleiben von 2500.- lediglich 500.-, genau wie seiner Frau und seinen drei Kindern. Jedes Familienmitglied führt von seinem Anteil 8,3 % an die GKV ab, also 41,50, in der Summe also 5 x 41,50 = 207,50. Dies ist genau die Summe, die der Vater für alle 5 Familienmitglieder monatlich entrichtet. Wären die Familienmitglieder tatsächlich beitragsfrei mitversichert, so würden allein vom Vater lediglich 41,50 erhoben.

Mit dem Argument der so genannten beitragsfreien Mitversicherung soll die großzügige Unterstützung des Staates für Familien belegt werden – ein ganz mieser, aber leicht durchschaubarer Trick!

http://www.familienbund.org/presse/pressemitteilungen/„beitragsfreie“-krankenversicherung-familienpolitisches-missverständnis

 

Ein Gedanke zu „Beitragsfreie Mitversicherung – ein Ammenmärchen!

  1. Genau wie bei der Kirchensteuer,
    Die ganze Versicherung über die Familienhilfe kann allerdings nur finanziert werden, weil auch gutverdienende und unverheiratete in die gesetzliche KK einzahlen.
    Ganz schlecht sieht die Rechnung bei Rentnern wie mir aus, die nur eine Minirente erhalten, denn ich zahle ***legal***nur etwa 33,00 Euro von meiner Minirente in die Krankenversicherung der Rentner, weil ich meine private Altersversorgung über Edelmetalle organisiert habe.
    Wenn ich sehe, dass von meinen Bekannten einige bis zu 900,00 Euro für die private KV zahlen müssen, dann wird mir ganz schwindelig.
    Viele Grüße
    H. J. Weber

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