»Öffnung der Ehe – Folgen für alle« – Symposion schafft Klarheit

Am Samstag den 20. Januar 2018 fand im Congresium in Ke​l​sterbach bei Frankfurt am Main ein vielbeachtetes Symposium zur Umdefinierung der Ehe durch eine Mehrheit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages statt. Um  zu verhindern, dass sich Gegendemonstranten organisieren, musste der Tagungsort bis kurz zuvor geheim gehalten werden. Einen  ausführlichen Überblick finden Sie unter:

https://demofueralle.wordpress.com/

 

Unter dem folgenden Link werden in den nächsten Tagen weitere Videos zu finden sein:  http://viertuerme.blogspot.de/2018/01/umdefinierung-offnung-der-ehe-folgen.html

 

Heute zwei Videos von den Vorträgen:

 

Prof. Dr. Jörg Benedict
Ehe für alle – ein stiller Verfassungswandel oder offener Verfassungsbruch.
https://www.youtube.com/watch?v=19UyLXw99Zg
Prof. Dr. Jörg Benedict hat einen Lehrstuhl für Privatrecht, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock.

Vita:
Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Soziologie. Er hat seit 2010 den Lehrstuhl an der Universität Rostock inne. Beim Deutschen Bundestag verfasste er 2015 eine gutachterliche Stellungnahme zum Thema „Gleichgeschlechtliche Ehen“ für den Rechtsausschuss.

Birgit Kelle
Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird
https://www.youtube.com/watch?v=gtEUt6p_qyc
Birgit Kelle ist Autorin für verschiedene Tageszeitungen und Internetportale. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ und  im Vorstand von „New Women For Europe (NEWFE)„. Sie hat mehrere Bücher geschrieben zu Themen wie Sexismus, Gender Mainstreaming und Mutterschaft. Sie ist immer wieder Gast in Diskussionssendungen im Rundfunk.

Links:

Dr. Jörg Benedicts Stellungnahme für den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages
https://www.bundestag.de/blob/389540/b56c575bfa97d78fa82c7b8f4e95c991/benedict-data.pdf

Frau 2000plus
http://frau2000plus.net/

New Women For Europe (NEWFE)
http://www.newwomenforeurope.org/

Ein Gedanke zu „»Öffnung der Ehe – Folgen für alle« – Symposion schafft Klarheit

  1. Die sog. „Ehe für alle“ wird sich nach und nach als ein kolossaler Tollhäuslereinfall entpuppen. Es kann ja nicht dabei bleiben, dass der sexuelle Kitt, ob hetero oder homo, alleiniges definierendes Merkmal dieser Institution bleibt. Warum sollten Geschwister, Geschäftspartner, Mitglieder eines Tennisdoppel nicht ebenfalls verlangen, ihre Verbindung als eine Ehe zu werten? Der eventuell nur kurzfristige Bestand einer solchen Kopplung wird in heutigen verrückten Zeiten kein schwerwiegender Einwand sein. Wenn aber jedwede lang-oder kurzzeitige Verbindung zweier Menschen als eine Ehe gilt, so ist der Begriff bedeutungsleer geworden. Es ist damit so wie mit dem Merkmal der Staatsangehörigkeit: Wenn man jeden zum deutschen Staatsangehörigen erklärt, der es zu sein wünscht, dann hat der deutsche Staat aufgehört zu existieren. Mit einem Wort: Die Ehe für alle ist das Ende der (staatlichen) Ehe.

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