Was lange währt ….

Der heutigen Presse konnte man entnehmen, dass die katholischen Bischöfe in Baden-Württemberg eine Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen  mit heterogenen Partnerschaften deutlich ablehnen. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass das Ehesakrament eine natürliche Offenheit für Kinder vorsieht.

In einem offenen Brief spricht die ELTERNINITIATIVE vom FORUM FAMILIENGERECHTIGKEIT den Bischöfen ihre Anerkennung aus:

Den 20. 02. 2018

An die Bischöfe                                                                                                               der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart

OFFENER BRIEF

Hochwürdigster Herr Erzbischof Stephan Burger!                                        Hochwürdigster Herr Bischof Dr. Gebhard Fürst!

 

Mit großer Freude entnahmen wir der heutigen Presse, dass die katholischen Bischöfe von Baden-Württemberg sich in aller Deutlichkeit gegen eine kirchliche Segnung homosexueller Paare ausgesprochen haben. Immerhin gilt den Gläubigen die Ehe als ein Sakrament, weil sie das Gott geschenkte Leben weitergibt. Auch der staatliche Schutz der Ehe bezog sich, bis 2017 unangefochten auf den künftigen Nachwuchs, ohne den ein Sozialstaat zugrunde geht.

 

Zu lange warten die Gläubigen schon darauf, dass sich die katholische Kirche positioniert. Gerade für die mit unserer Initiative ( s.o.) verbundenen Eltern galt es bis heute als Katastrophe, dass die Kirche sich in dieser Frage bedeckt gehalten hat. Daher freuen wir uns sehr über Ihre Entscheidung. Im Gegensatz dazu will die Leitung der Evangelischen Landeskirche sogar das mehrheitliche Votum ihrer Synode kippen, nur um doch noch eine „Gleichstellung“ von fertilen und sterilen Paaren zu bewirken!

 

Die am 30. 06. 2017 im Hauruckverfahren gefällte Entscheidung zur „Ehe für alle“ im Bundestag ist demokratisch nicht zu rechtfertigen. Daher müssen wenigstens die Kirchen Flagge zeigen. Zudem ist der Begriff juristisch so schwammig, dass auch Kinderehen und Vielehen mit diesem Begriff leicht möglich sein werden.

 

https://demofueralle.wordpress.com/2018/01/30/videos-aller-vortraege-unseres-symposiums-oeffnung-der-ehe-folgen-fuer-alle-am-20-jan-in-kelsterbach/

 

Mit der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare als Eheleute verschleudert der Staat das Adoptionsrecht mit der Folge, dass Kindern von vornherein Vater oder Mutter versagt bleiben – ein Leben lang! Mit diesem Recht auf Adoption verbindet sich gesellschaftlich bereits ein so genanntes „Recht auf ein Kind“. Schon heute finden sich bei FDP und Grünen Forderungen nach der Legalisierung von Leihmutterschaft. Die Büchse der Pandora steht seit dem 30. Juni 2017 weit offen!

 

Begründet wurde die Gesetzesänderung mit dem „veränderten Zeitgeist“. Tatsächlich hat sich der Zeitgeist in den letzten Jahrzehnten stark geändert, was den mehrheitlich linken Medien und der zunehmend linksideologischen Unionspolitik  zu verdanken ist. Diese  haben zusammen mit dem staatlich verordneten GENDERWESEN ganze Arbeit geleistet. Von konservativen Kräften und gerade von den Kirchen kam viel zu wenig selbstbewusster Widerstand. Vielmehr beklagen wir mangelnden Mut und feiges Stillhalten statt deutlichem Protest.

 

Daher ziehen wir Eltern den Hut vor Ihrer Entscheidung und                                      grüßen Sie mit neuer Hochachtung

 

Bärbel Fischer                                                                                                   http://forum-familiengerechtigkeit.de                                                                  www.rettet-die-familie.de

 

 

 

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