Kinderarmut ist Familienarmut

Betr.: Zum Leitartikel Chancengleichheit bringt Gewinn

Schwäbische Zeitung, 24. Oktober 2017

 

Sehr geehrter Herr Redakteur Wolfgang Mulke,

für Ihren heutigen Leitartikel zur steigenden Kinderarmut in Deutschland bin ich Ihnen sehr dankbar. Auch wenn alle paar Monate auf dieses skandalöse Problem seitens der Familien-und Wohlfahrtsverbände hingewiesen wird – tut sich etwas? Nein!

 

Dabei ist es bereits ein Skandal für sich, dass Familien als die Quelle künftiger Prosperität  in unserem Land wie Weihnachtsgänse ausgenommen, und anschließend wieder „gefördert“ werden müssen, um nicht total in Armut zu fallen. Sie werden zu Almosenempfängern degradiert, obwohl sie Wurzelarbeit von höchster Qualität leisten, die der Politik allerdings nur ein Nasenwasser wert ist, und die ökonomisch einfach unter den Tisch fällt.

Wollen Sie wissen, wie sich Kinderarmut verhindern lässt?

Politik und Medien müssten sich nur bei den Familienverbänden schlau machen. Die Antworten liegen auf dem Tisch.

Sie schreiben von dreistelligen familienfördernden Milliardenbeträgen, die falsch verteilt werden. Dass von 200 Mrd. behaupteter Familienförderung nur 55 Mrd. echte Förderung sind, darüber informiert Sie der Deutsche Familienverband und der Familienbund Freiburg:

 

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/781-kinderarmut-laesst-sich-verhindern-mit-der-umsetzung-von-urteilen-des-bundesverfassungsgerichts 

 

http://www.familienbund-freiburg.de/html/content/das_200_milliarden_euro_maerchen.html?stichwortsuche=200-Milliarden-Euro-Märchen%2C200%2CMilliarden%2CMärchen.pdf%2CMilliarde

 

Der Horizontale Vergleich zum frei verfügbaren Einkommen                                                                                                                                                       http://www.deutscher-familienverband.de/publikationen/fachinformationen/send/2-publikationen/211-horizontaler-vergleich-2017

zeigt auf, dass familienblinde Sozialabgaben eine Familie mit jedem weiteren Kind weiter in die Armut treiben, weil anders,  als bei der Steuer die Kinderzahl keine Rolle spielt. Eltern mit fünf Kindern zahlen den gleichen Betrag in Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung wie ein Single. Damit geraten sie bei einem Jahreseinkommen von 30 000.- bereits beim 2. Kind mit 5 006.- unter ihr Existenzminimum. Bei fünf Kindern ist der Verlust bereits 19 346.-

 

Die Stellschrauben liegen beim Gesetzgeber. Wenn er Familien-und Kinderarmut wirklich verhindern wollte, müsste er unser Sozialgesetz familiengerecht reformieren. Denn ein Sozialgesetz, das Armut bewirkt anstatt sie zu verhindern, gehört in die Tonne! Statt dessen wirft der Gesetzgeber lieber mit Alibi-Almosen um sich. Wäre ihm wirklich daran gelegen, Kinder aus der Armut zu holen, würde er endlich umsetzen was das Bundesverfassungsgericht bereits 2001 der Regierung aufgetragen hat, nämlich Beitragsgerechtigkeit zu gewähren, damit Familien nicht zum Ackergaul derjenigen werden, die sich Unterhaltskosten ersparen.

 

Sehr geehrter Herr Mulke, leider beschränkt sich Ihr Leitartikel auf Fördermaßnahmen für arme Kinder. Die Ursachen von wachsender Familienarmut bleiben aber im Dunkeln. Sollten Sie sich ernsthaft mit dem grandiosen Versagen der deutschen Familien-und Generationenpolitik befassen wollen, so empfehle ich Ihnen das Büchlein  SOZIALSTAATSDÄMMERUNG von dem Sozialrichter i.R. Jürgen Borchert (Riemann-Verlag München) www.elternklagen.de

 

Im Auftrag unserer ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  grüße ich Sie freundlich

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de

http://forum-familiengerechtigkeit.de

www.rettet-die-familie.de

 

Wertschätzung nur für “starke Frauen” in der Wirtschaft? Wertschätzung für “starke Mütter”? Fehlanzeige!

Brigitte Zypries, noch SPD-Wirtschaftsministerin:  ”Ohne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertschöpfung läuft in Deutschland nichts. - Nun muss es darum gehen, Wertschöpfung und Wertschätzung in Einklang zu bringen”.

Der Verband Familienarbeit nimmt kritisch dazu Stellung:

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/10/PM-Zypries-Endfassung.pdf

 

Rechtsanspruch auf Ganztagsbeschulung?

Die Bertelsmannstiftung ( Jörg Dräger ) stellt ein quantitatives Defizit bei der Ganztagsbeschulung für Bayern ( 16 % ) und Baden-Württemberg ( 23,7 % ) fest im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 39,3 % und fordert weitere Anstrengungen, die Quote deutlich zu erhöhen, sogar über einen einzuführenden Rechtsanspruch,

 

Leserbrief

Das Schlusslicht beim ganztägigen Schulbesuch ist ausgerechnet jenes Bundesland, das mit den allerbesten Werten beim länderübergreifenden Vergleich der Viertklässler abschnitt. Was sagt uns das? Die Ganztagsschule ist kein Garant für bessere Leistungen, sondern ein Parkplatz für “markt-verwaiste” Kinder. In diesem Fall zeigt sich, dass die häusliche Umgebung im stabilen Familienverband viel zum Lernerfolg beitragen kann, mehr  als eine getaktete  Beaufsichtigung am Nachmittag. Haben die Kinder Verfügung über ihre Zeit, können sie  über ihre Interessen, ihre Kreativität und ihre Pausen selbst bestimmen. Sie schulen sich in Selbständigkeit und Eigenverantwortung.

Doch die Bertelsmannstiftung sieht diese Freiheit als Manko. Fast 40% der Grundschüler wird bundesweit diese Freiheit schon nicht mehr gegönnt. Daher wäre es nach bayrischem Muster doch logisch, die elterliche Verantwortung zu stärken.  Die fragwürdige Stiftung fordert dagegen, auch für Bayern und Baden-Württemberg, die Quote für Ganztagsbeschulung zu erhöhen und sogar einen Rechtsanspruch auf Abwesenheit vom Elternhaus zu fordern, auch wenn dies den Steuerzahler zusätzliche Milliarden kosten wird. Cui bono? Wer hat etwas davon?

 

Die Antwort ist einfach: Je länger Kinder elterlichem Einfluss entzogen werden, umso mehr gewinnen liberale Denkmuster Macht über die noch formbare Kinderpsyche, umso leichter lassen sich die Jüngsten ideologisch manipulieren. Das wussten bereits die Ideologen der DDR. Und, last but not least, fördert eine ganztägige Unterbringung der Kinder die vom MARKT gebotene elterliche Erwerbsmaximierung.

 

Nach den unseligen Erfahrungen der NS-Zeit spricht unser Grundgesetz den Erziehungsauftrag ausschließlich den Eltern zu. Nie wieder sollten junge Menschen ideologisch verführt werden. Wer schützt heute unsere Kinder vor den Machthabern bunter couleur?

 

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

 

Kinder sind auch Menschen !!!

Wie uns unser Mitglied Christiane Lambrecht aus Bayern informiert, steht das Thema: “Kinderrechte in die Verfassung” in zwei Wochen auf der Agenda der CSU. Aus diesem Anlass wollen wir Sie, liebe Nutzer, auf einen Artikel der vierfachen Mutter und Journalistin BIRGIT  KELLE zu diesem Thema aufmerksam machen mit der Bitte, ebenfalls aktiv zu werden und eine Botschaft an die CSU zu senden: https://www.csu-landtag.de/1_kontakt_Nehmen-Sie-Kontakt-auf.html 

Oder: csu@csu-landtag.de

Wir müssen einfach viele sein!

 

Lesen Sie den interessanten Artikel von Birgit Kelle: ”Kinder sind auch Menschen”

Kinder sind auch Menschen 0157_03_00_05042017_2_0.PDF

Suchen Sie bitte selbst in der WELT vom Mittwoch, 5. April 2017 nach dem Artikel. Trotz mehrerer vergeblicher Versuche will es mir nicht gelingen, diesen Artikel über einen Link zu übertragen. Sorry!

Bärbel Fischer

 

 

 

 

 

Vom MURKS ala Ursula von der Leyen

Sehr geehrter Herr Minister Söder,

Ihre Aussagen bei den heutigen ARD-Tagesthemen machen mir Mut, den Brief, den ich kürzlich an Herrn Bareiß MdB / CDU schrieb, als Kopie an Sie zu senden. Dieser gibt Antwort auf die Frage, was Angela Merkel, speziell aus demografischer Sicht, hätte anders / besser machen können. Frau Merkel bezieht sich mit ihrer Rechtfertigung zwar ausschließlich auf den Wahlkampf. Der Wähler betrachtet für seine Entscheidung jedoch die 12-jährige Politik der CDU. Und die hat an Verlässlichkeit dramatisch eingebüßt.

 

Wie lässt sich eine solche Politik reformieren ( re -form = zurück zur Natur )? Jeder Schritt in Richtung Natur ( also zur Familiengerechtigkeit ) wird Ihnen heute von FDP und Grünen als “rassistische Anbiederung an die AfD” ausgelegt werden. Dabei sind es genau jene Werte, die den Menschen heilig waren, bevor sie dem Linkstrend der CDU zum Opfer fielen ( Lebensschutz ab Zeugung, generative Ehe, Wahrung von Elternrechten gem. Art. 6 GG, nachteilslose Wahlfreiheit in der Organisation der eigenen Familie, Anerkennung von Erziehungsleistung bei der Berechnung der Renten, keine doppelte Abgaben in die Sozialversicherungen etc…..).

 

Es geht also darum, die humanen Werte als  NEUE, moderne, weil gerechte Familienpolitik zu installieren. Darum gehört das Familienministerium weder in grüne noch in liberale Hände, sondern endlich  in die Verantwortung der CSU > z. B. Frau Bär. Die CDU hat mit Ursula v. d. Leyen den Eltern so viel Verantwortung für ihre Kinder abgekauft, dass diese heute zu Tante Ingeborg  eine innigere Bindung haben als zu ihren eigenen Eltern. Zudem spaltete sie die Elternschaft in erwünschte, weil erwerbstätige und unerwünschte, weil selbstverantwortliche Eltern. Die erwünschten Eltern werden mit üppigen Boni aus Steuergeldern für Krippenplätze ( ca. 1100.- pro Monat ) überschüttet, während selbstverantwortliche Eltern dem Staat nicht einmal mehr 150.- ( Betreuungsgeld ), also 0,00 € wert sind.

 

Auch beim einjährigen Elterngeld beläuft sich der Verlust  einer erwerbslosen Mutter mit bereits vorhandenen Kindern  auf 18 000.- € in 12 Monaten, weil ihr nur ein Mindestanspruch von 300.- € pro Monat zusteht, im Vergleich zu einer gut verdienenden Erstgebährenden, die einen Teil ihres Gehalts  für den “Schadensfall KIND“( ! )  mit monatlich 1 800.- € ersetzt bekommt.  Alles  MURKS-MURKS-MURKS ala U.v.d.Leyen!

Wenn es der UNION nicht gelingt, die  v e r a l t e t e , weil  m a r k t o r i e n t i e r t e Familienpolitik im Sinne einer generationen-gerechten  Politik   zu modernisieren, dann sehe ich rabenschwarz für die Rückgewinnung elterlicher Wählerschaften.

Anbei mein Brief im Auftrag der ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT an Herrn Bareiß:   http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=7927

 

Mit besten Grüßen in der Hoffnung auf Ihre geschätzte Antwort

i. A. Bärbel Fischer

 

CAMPACT als Volllzugshelfer grüner Politik

Sehr geehrter Herr Dürr,

 

soeben bat ich Sie, die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT aus Ihrem Adressenverzeichnis zu löschen. Viele der Aktionen von CAMPACT konnten wir  seit Jahren mit gutem Gewissen unterstreichen. Aber neuerdings sehen wir das Demokratieverständnis von CAMPACT bedenklich schwinden. Wie kann es sein, dass die herkömmlichen Fraktionen den von Millionen gewählten AfD-Vertretern  im Plenarsaal ihren berechtigten Platz  verwehren?  Wo bleibt die vorbehaltlos demokratische Offenheit, auf die CAMPACT doch so stolz ist?

 

Darum wird sich unser Verband bei Ihnen künftig  n i c h t  mehr engagieren. Millionen von Bürgern sagen NEIN zu einer generationen-vergessenen Merkel-Politik. Auch wir. Alle Anstrengungen von Familienverbänden, ein gerechtes Abgabensystem zu befördern, wurden von Frau Merkel diskussionslos  in die Tonne getreten. Alle Bemühungen, die künftigen Generationen vor unerträglichen Lasten zugunsten der Rentner zu schützen, liefen ins Leere. Alle Anstrengungen, die bundesdeutsche Familienpolitik generationenfreundlich, also demografisch nachhaltig zu gestalten, wurden bisher ignoriert. Niemals wurden Experten ( z. B. vom Deutsche Familienverband o.a. ) gehört, wenn es darum ging, Eltern und Kindern ein auskömmliches Miteinander zu gönnen.

 

 

Aber auch CAMPACT zeigte bisher kein Verständnis für die Generation meiner vier Kinder, die unter vielerlei Entbehrungen zwischen 1966 und 1972  in einem engagierten Elternhaus groß wurden. Meine Kinder haben nun als Steuerzahler die Alterslasten auch derjenigen zu tragen, die sich feige aus dem Generationenvertrag heraushalten, nämlich alle freiwillig Kinderlosen. Trotzdem schämen sich genau jene Bürger nicht, über das Adenauer´sche Umlageverfahren im Alter von den Kindern ihrer Nachbarn üppig alimentiert zu werden.

 

 

Ich hatte Sie, Herr Dürr, bereits mehrmals auf den Gerechtigkeitsskandal gegenüber Familien aufmerksam gemacht. Aber CAMPACT beschäftigt sich aus  grün-ideologischen Gründen mit derlei Ungerechtigkeit nicht. Daher können 60% der bundesdeutschen Familien, die noch immer unter beträchtlichen Einbußen ihre Kinder zugunsten unseres Generationenvertrags groß ziehen, von CAMPACT keinerlei Unterstützung erwarten. Es ist CAMPACT offensichtlich völlig egal, dass Eltern in ein System investieren, das ihnen selbst nichts als Nachteile schafft, Menschen ohne Unterhaltsverpflichtung aber zu einem bequemen Ruhestand verhilft.

 

 

Für mich und die mit uns verbundenen Familien hat sich inzwischen auch CAMPACT von Prinzipien der Generationengerechtigkeit verabschiedet.  Daher bleibt uns nichts übrig, als unser ABO  bei CAMPACT zu kündigen, so leid es uns tut. Denn wir mussten die ( vergebliche ) Hoffnung begraben, dass CAMPACT sich wenigstens für die künftigen Generationen engagiert. Leider Totalausfall!

 

 

Mit besten Grüßen

Bärbel Fischer

info@familiengerechtigkeit-rv.de

http://forum-familiengerechtigkeit.de

www.rettet-die-familie.de

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Wer sind denn nun die Schmuddelkinder?

Heute berichtet die Schwäbische Zeitung ( In der Mitte wird es eng – Sabine Lennartz ) davon, wie sich die Fraktionen im künftigen Plenarsaal zieren, neben der AfD zu sitzen. So als ob eine, von Millionen von Wählern demokratisch gewählte Partei “ansteckend” sei!  Vielleicht ist sie ja gewählt worden, um “ansteckend” zu sein, nämlich die Politik von ihren arroganten und ignoranten Irrwegen auf den Pfad der Verfassungstreue zurück zu holen.

“Niemand will neben der AfD sitzen – Sabina Lennartz –  Nachrichten & Hintergrund”

Leserbrief

 

Kaum hat der Souverän gewählt, um eine seriöse Regierung zu bekommen, so muss er alsbald feststellen, dass er sich gewaltig getäuscht hat. Von „seriös“ keine Spur! Wie die Dreijährigen im Kindergarten streiten die Fraktionen um ihren Platz im Plenarsaal. Neben einer Partei zu sitzen, die von Millionen von Bürgern demokratisch gewählt wurde? Kommt nicht in Frage!

Sind sich die Damen und Herren Abgeordneten eigentlich bewusst, dass dieses beschämende Theater aktenkundig, und somit in die Geschichte der BRD  eingehen wird? Welches miese Bild einer abgehalfterten Demokratie senden sie schamlos in die Welt? Haben sie noch immer nicht verstanden, dass der Wähler das Sagen hat? Arrogante Animositäten haben keinen Platz in einer repräsentativen Demokratie!

 

Mag sein, dass der eine oder andere gewählte Volksvertreter Bauchweh hat, wenn er seine demokratische Überzeugung an der Fraktionsgarderobe abgeben muss. Er wird überstimmt. Fraktionsdisziplin versus Gewissen – damit hat die Demokratie bereits verloren!

Wer sind denn nun die Schmuddelkinder? frage ich.

 

Bärbel Fischer

 

An Heuchelei nicht zu übertreffen!

Die von CDU / CSU am 8. Oktober 2017  verhandelten Einschränkungen beim Familiennachzug für Flüchtlinge mag man befürworten oder skeptisch betrachten – der Linksgrüne Jürgen Trittin jedenfalls versteigt sich in eine Argumentation, die in meinen Augen an Heuchelei nicht zu übertreffen ist.

In Anspielung auf das C in den Parteinamen verweist er auf die „urchristliche“ Tugend der Gastfreundschaft. Urchristlich beschwört er den Wert der Familie, die niemals getrennt werden darf. Und da hat er sogar absolut Recht.

Die Zusammenführung von Familien fordern die Grünen allerdings ausschließlich für Migranten. Für deutsche Familien haben sie jedoch ein völlig C-frei konträres Konzept.

Hier ist

  • die ganztägige Trennung von Eltern und Kindern,
  • die Abschaffung der traditionellen Familie zugunsten von bunten Varianten,
  • die „Ehe für alle“
  • oder eine künftige Leihmutterschaft                                                                              bereits P a r t e i p r o g r a m m !

Ob sich Migranten in einem Land wohlfühlen werden, in dem FAMILIE ihren gesellschaftlichen Wert durch linksgrüne Propaganda bereits eingebüßt hat ?

Herr Trittin, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!

 

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

 

Katarina Barley SPD: “Papa hat die Hosen an”

In der gestrigen Talkshow bei Anne Will  http://www.ardmediathek.de/tv/Anne-Will/Zwischen-Mitte-und-rechter-Flanke-Wohi/Das-Erste/Video?bcastId=328454&documentId=46761802 ( Minute 51:57 ) fiel die Bemerkung der SPD-Familienministerin Katarina Barley, die zur AFD gewanderten Wähler  wollten die  Familienidylle zurück: Raus aus der Gleichberechtigung, Papa, Mama, zwei Kinder. Papa hat die Hosen an.“

Mit solchen absurden Unterstellungen wollen sich unsere Politiker davor drücken, die jahrelang unablässigen Forderungen der überparteilichen Familienverbände, denen es um nichts anderes als ausschließlich um GLEICHBERECHTIGUNG geht, auch nur ansatzweise zur Kenntnis zu nehmen. Missachtung, Vernachlässigung, Benachteiligung kennen Familien seit Jahrzehnten bis zum Überdruss. 

 

Seit vielen Jahren fordern Eltern:

 

  • nachteilslose FREIHEIT in der Organisation der Familie ohne ideologische Bevormundung
  • volle Anerkennung ihrer generativen Arbeit in der RENTE
  • einen KINDERFREIBETRAG auch bei den Sozialbeiträgen
  • WAHLRECHT ab Geburt über die sie vertretenden Eltern
  • WIEDEREINSTIEGSGARANTIE. für selbst erziehende Väter / Mütter

 

Das sind glasklare Forderungen, um die Jahrzehnte andauernde Diskriminierung von Müttern und Vätern endlich zu beenden. Mit Parteibüchern hat das überhaupt nichts zu tun. Es geht nicht um linke oder rechte Forderungen, sondern ausschließlich um

GERECHTIGKEIT  FÜR  FAMILIEN !

Statt dessen wird ein „Mütterlein-Mythos“ (s.o.) verbreitet, der die Fürsorgearbeit in der Familie der Lächerlichkeit preisgibt. Die Pflege alter Menschen in der Familie ist gesellschaftlich anerkannt. Die biologische 1:1- Pflege von Kindern wird jedoch rigoros abqualifiziert, weil sie nicht ins Klischee von selbst ernannten Genderexperten passt, nach welchem die Frau heute  u n a b h ä n g i g  zu sein hat, ihre Kinder ins Heim gibt, um voll erwerbstätig zu sein ( > Renate Schmidt, Ursula v. d. Leyen, Manuela Schwesig, Katarina Barley ).

 

Seit Jahrzehnten ignoriert die Politik den Auftrag des Bundesverfassungsgerichts, Gerechtigkeit bei den Abgaben zu schaffen. Statt dessen halten gerade die ach so fortschrittlich modernen Parteien eisern am Status quo fest:

 

  • Familien sollen weiterhin als die Deppen der Nation die Hauptlast des Generationenvertrags stemmen.
  • Bürger ohne Unterhaltsverpflichtung wollen paradoxerweise weiterhin im Alter von den Kindern ihrer Nachbarn alimentiert werden.
  • Mütter sollen das „Risiko der Altersarmut” weiterhin selbst tragen, falls sie sich der gender-feministischen Bevormundung widersetzen

 

Argumentationen wie die von Frau Barley haben jedenfalls das Potential, auch noch die restlichen modernen Familien so zu vergraulen, dass sie zu Sympathisanten der AfD werden.

Konservativ ist vielleicht nicht unbedingt sexy, aber durchaus zeitlos MODERN!

i. A. Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

Dieses Schreiben geht an Frau Anne Will, Frau Barley, Frau Kramp-Karrenbauer, Herrn Alexander, Herrn Gysi und Herrn Friedrich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fragen an Herrn Thomas Bareiß MdB zur CDU-Wahlschlappe

Die Schwäbische Zeitung veröffentlicht heute ein Interview mit dem bisherigen und künftigen MdB der CDU zur Abkehr vieler Wähler von der CDU bei der Bundestagswahl 2017. Die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT stellt Fragen.

 

Sehr geehrter Herr Bareiß,

die Gründe, warum im Süden so viele Stammwähler der CDU ( und der SPD ) den Rücken kehrten, liegen auf der Hand. Der Chefredakteur von CHRIST IN DER GEGENWART, Johannes Röser, sieht darin ein Mündigwerden der Bürger, die eines überbordenden Liberalismus überdrüssig sind:

…. “Gerade Kritiker eines überbordenden Liberalismus, der sich zusehends der politischen Bühne bemächtigt und sich faktisch alle Parteien unterworfen hat, treten für klassische bürgerliche Tugenden ein, für ein Bürgertum, das die modernen Gesellschaften und Staatswesen überhaupt erst aufklärerisch konstituiert hat und das als Gesellschaftsvertrag bewahrt werden sollte. Derart Nachdenkliche und Unzufriedene finden sich wiederum in allen Parteien. Es wäre ein schwerer Fehler, den akuten Protest per Stimmabgabe mit seinen Verschiebungen  n i c h t  als wahrhaft bürgerlichen Protest zu begreifen, sondern ihn als Aufbegehren bloß von Außenseitern und Unterprivilegierten abzutun. Es sind Teile gerade des staatstragenden Bürgertums, der Mittelschicht, sogar Intellektuelle, die CDU/CSU und SPD das Vertrauen entzogen und anderswohin geleitet haben. Möglicherweise zeigt sich auf der Kehrseite des diffusen Wahlausgangs mit vielen Verlierern sogar ein neues bürgerliches Selbstbewusstsein gerade bei Wechselwählern. Ich bin Bürger – und nicht bloß „Follower“ einer Partei. Auch die AfD sollte nicht allzu selbstsicher in die parlamentarische Arena stolzieren. Der Verfall könnte schon programmiert sein.

Es ist der Wille zur eigenen kulturellen Identität, der sich jetzt an den Wahlurnen Ausdruck verschafft hat. Nicht wenige Menschen fühlen sich politisch gerade von den Parteigranden missachtet, gegängelt, bevormundet, ebenso von den prominenten Meinungsmachern auf allen Kanälen.“….

 

Dem stimmen wir voll und ganz zu, wie Sie aus meinem Schreiben an Herrn Röser entnehmen können. Uns als ELTERNINITIATIVE FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT geht es darum aufzuzeigen, welchen Kahlschlag die CDU seit den Neunzigern zu verantworten hat (s. http://familiengerechtigkeit-rv.info/?p=7918 ). Die Union wollte jung und „modern“ sein, hat aber modern mit linksliberal verwechselt. Dabei gab es  in der CDU genügend mahnende Stimmen, seit der Liberalisierung des § 218 bis hin zur “Ehe für alle”. Nach meiner Einschätzung konnte Frau Merkel, sozialisiert in der DDR, unser tradiertes Wertesystem gar nicht kennen ( blinder Fleck). Zahllose Forderungen der Familienverbände ( z. B. Deutscher Familienverband und v.a. ) zur Familiengerechtigkeit lehnt sie rundweg ab, wie z. B.  vor Jahren die Forderung der JU zur Demografie-Rücklage. Mit den wahren Problemen von Familien (Kinder-, Familien- und Altersarmut aufgrund eines verfassungswidrigen Rentengesetzes, demografisches Defizit, schleichende Entrechtung von Eltern, …) befasst sich Frau Merkel nicht, weil sie einfach keine Sensoren dafür hat. Aber wozu haben wir das Parlament? Zum Abnicken? Die Hörigkeit der CDU gegenüber der Kanzlerin war sträflich verantwortungslos.

Sehr geehrter Herr Bareiß, die (linksliberalen) MEDIEN umgehen bewusst dieses heiße Thema. Sie geben allein dem Flüchtlingsdrama und dem abgehängten Osten die Schuld am Erstarken der AfD. Dabei wissen sie genau, dass es die Liberalisierung der Gesellschaftspolitik ist, die im Süden den Ausschlag für einen Wechsel gab, natürlich auch in der bw. Landespolitik. Wie wollen Sie die „Abtrünnigen“ wieder zurück holen?

  • Wird es in Zukunft eine n e u e Familienpolitik geben, die sich nicht mehr als Handlangerin des Arbeitsministeriums versteht?
  • Eine  n e u e Familienpolitik, die  sich für Eltern und Kinder stark macht und nicht für ganztägigen Trennung von Eltern und Kindern zugunsten von Vollerwerb und Steuereinnahmen?
  • Wird es eine n e u e Familienpolitik geben, die Familienarbeit als wertvollen Einsatz für die künftige Generation schätzt und entsprechend honoriert, statt die Mütter wie Sklaven mehrfach zu belasten und die Kinder ganztags ins HEIM ( heute euphemistisch KITA genannt ) zu stecken?http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Systemfehler-Familien-bei-Rente-benacht/Das-Erste/Video?documentId=20034990&bcastId=310918
  • Wird es eine  n e u e  Familienpolitik geben, die Eltern  n a c h t e i l s l o s  in FREIHEIT selbst entscheiden lässt, wie sie ihre Familie organisieren wollen, ohne staatliche Gängelung und Bevormundung durch einseitige Subventionierung von kollektiver Tagesbetreuung?
  • Wird es eine  n e u e  Familienpolitik geben, die künftig nicht länger Kinderlosigkeit belohnt, während sie Eltern mit jedem weiteren Kind weiter in die Armut treibt?
  • Wird es eine  n e u e  Familienpolitik geben, die Mütter / Väter  befähigt, ohne Angst vor Altersarmut und vor Verlusten von Rentenpunkten die frühen prägenden  Bindungsjahre erwerbslos, weil eben generativ, ihre Kinder zu begleiten?
Meinen Sie, Herr Bareiß, ein Umdenken wäre noch möglich? Mit dieser Kanzlerin und mit FDP und Grünen ganz sicher nicht! Daher scheint mir Ihre Hoffnung auf ziemlich dünnen Beinen zu stehen. Dass natürlich auch die verantwortungslose Euro-Rettungspolitik und die defizitäre Sicherheitspolitik ihren Zoll forderten, ist uns auch klar. Falls Sie gefragt werden, Herr Bareiß, was die Kanzlerin hätte anders machen können, bzw. künftig anders machen soll, dann können Sie auf die Forderungen tausender von Familien ( s.o. ) in Deutschland verweisen.
Mit besten Grüßen und der Bitte um Ihre geschätzte Antwort
i. A. Bärbel Fischer
ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIIT
P.S. Dieser Brief, zuzüglich Ihrer Antwort, wird auf unserer Homepage www.forum-familiengerechtigkeit.de veröffentlicht werden.