Familienreport 2017 – Dokument familienfeindlicher Politik

Der Arzt und familienpolitische Experte der Ökologisch Demokratischen Partei ÖDP Dr. Johannes Resch äußert sich kritisch zum Familienreport 2017:

“Der „Familienreport“ wird im Abstand von drei Jahren vom Bundesfamilienministerium herausgegeben. Er soll über die Lage der Familien informieren. Tatsächlich macht der jetzige Bericht deutlich, dass die gegenwärtige Politik nicht eine Stärkung der elterlichen Erziehungsfunktion anstrebt, sondern eher darauf bedacht ist, dass öffentliche Einrichtungen die Erziehung der Kinder übernehmen.”  … >>

 https://www.oekologiepolitik.de/2017/10/22/familienreport-2017-dokument-familienfeindlicher-politik/

Altparteien haben Verlässlichkeit preisgegeben

An die Redaktion von
“Christ in der Gegenwart”
Freiburg

 

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Johannes Röser,

 

mit großer Zustimmung habe ich Ihre Einschätzung zur BTWahl gelesen.  Sie sehen in den Verlusten von UNION und SPD ein Zeichen, dass der Bürger ein neues Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringt. Und das macht Hoffnung. Ja: “Die großen Parteien haben ihre Verlässlichkeit preisgegeben“, aber nicht erst in den letzten vier Jahren, sondern schon seit den  Neunzigern. Aus Sicht von Familien stellt sich dies so dar:

 

Konservative Werte wurden über die Jahre leichtfertig aufgegeben.                             Heute haben wir statt dessen

• eine verfassungswidrige CDU/ SPD-Familienpolitik, die mit dem Elterngeld Lohnausfall erstattet, anstatt Erziehungsleistung zu honorieren.
• den Verkauf unserer Kinder an die Wachstumswirtschaft ( Krippen, Ganztagsbetreuung )
• eine völlige Vernachlässigung der Elternhäuser zugunsten erwerbstätiger Eltern ( einseitige Finanzierung von Fremdbetreuung )
• eine sträfliche Ignoranz unseres demografischen Defizits und damit eine völlig unzureichende Geburtenrate ( 27% kinderlose Paare) und eine beschämende Altersarmut von Müttern mehrerer Kinder
• die brachiale Durchsetzung von sex. Früherziehung gegen den Willen von Eltern
• eine skurrile Ver-Genderung des öffentlichen Lebens von oben nach unten, ohne demokratische oder parlamentarische Diskussion und Abstimmung
• eine zugrunde gerichtete Bildung mit beklagenswertem Niveau
• und die Ehe für alle, und damit die gewollte Entwertung von nachhaltiger Generativität und Familienarbeit

 

Ich weiß, dass diese Politik sehr viele Eltern abstößt, und sie gezielt dagegen protestierten. 9% der evangelischen, und 8 % der kath. ehemaligen UNION-Wähler sind zur AfD gewechselt (Forschungsgruppe Wahlen), aus Protest und  n i c h t  aus Lust. Die Kirchen verlieren ebenfalls Mitglieder, weil sie labil mit dem Strom schwimmen (Tote Fische schwimmen immer mit dem Strom!). Wir haben seit Jahren in Deutschland einen ausgesprochen linken Mainstream, vor allem durch die linken Medien. Und davon haben die Menschen die Nase gestrichen voll. Nur wollen das weder Politiker noch Journalisten wahrhaben. Ich behaupte sogar, dass der Wahlerfolg der AfD zu großen Teilen auch auf das Konto der Medien geht mit ihrer undemokratisch abwertenden Berichterstattung.

 

Im öffentlichen Diskurs zur Wahl geht es fast ausschließlich um den Osten und die Flüchtlingspolitik, aber die konservativen Gründe für die Wahlschlappe s.o. werden in den Medien verdächtig gezielt umgangen. Das kann kein Zufall sein. Durch selektives Verschweigen der Realität wird famos weiter  manipuliert.

 

Daher freut es mich besonders, dass der CiG hier eine löbliche Ausnahme macht.

 

Meine Hoffnung ist allerdings gering, dass die Union in einer Jamaica-Koalition den Vertrauensverlust der Wähler wieder gut machen kann. Das Kind liegt bereits tief unten im Brunnen.

 

In Dankbarkeit grüße ich Sie freundlich

i. A. Bärbel Fischer
Siehe: Johannes Röser: “Des Bürgers Selbstbewusstsein” aus CiG Nr. 40/17

 

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/10/Röser-CiG-BTW-´17.pdf

 

 

Das DFV-Präsidium fordert von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Wertschätzung a l l e r Familienentwürfe.

Mit der Einführung des Elterngelds durch Ursula v.d. Leyen  als Lohnersatzleistung wegen Geburt eines Kindes wurde

  • das Neugeborene zum Schadensfall degradiert
  • die Ungleichbehandlung von Müttern zementiert
  • Nachwuchs insgesamt  zum reinen “Humankapital” abgewürdigt

Die Wirtschaft fragt lediglich:

  • Was “bringen “ uns Kinder?
  • Und welche Kinder “bringen” uns was und wieviel?

Trotzdem ist es interessant zu erfahren, welchen volkswirtschaftlichen Wert die IW-Studie den gut ausgebildeten Kindern von Mehrkindfamilien beimisst. Setzt man dies aber ins Verhältnis zu dem lächerlich minimalen Beitrag, den der deutsche Staat Mehrkindfamilien seit Jahrzehnten  zugesteht, so stellt sich “Vater” Staat ein grandioses Armutszeugnis aus. Denn den Löwenanteil für Erziehung und Ausbildung stemmen Eltern quasi allein. Vier Kinder studieren zu lassen bedeutet allein für die Eltern eine Investition von knapp einer Million Euro. Das bedeutet für die Eltern einen Verlust an Vermögen, von dem sich Kinderlose ihr Alter bequem und luxuriös absichern können.

Immerhin: Eltern, die unter Verzicht auf Einkommen und Rentenanwartschaft  ihre Kinder einst über Jahre persönlich betreuten, erzogen und weiterbildeten, werden im Regelfall trotz minimaler Rente im Alter nicht alleine dastehen. Die Kinder werden sich ebenso liebevoll um ihre Eltern kümmern, wie sie sich als Kinder einst in der Familie aufgehoben und geborgen gefühlt haben.

Doch ein Drittel aller Kinder, die täglich ganztags fremdbetreut in Deutschland aufwachsen müssen, erfahren nicht mehr, was ein liebevolles ELTERNHAUS wert ist. Denn im Niedriglohnsektor beschäftigten Eltern bleibt gar keine andere Wahl, als ihre Kinder notgedrungen über viele Stunden in fremde Hände  ( Krippe / Ganztagsbetreuung ) zu geben. Ein perfider, vielmehr teuflischer Trick von Politik und Wirtschaft zur Erzielung von Gewinnen in Form von Steuern und ungerechtfertigten Sozialabgaben.

Doch solche Überlegungen sind nicht Gegenstand der IW-Studie. Müsste das Ergebnis der Studie nicht sein, dass Mehrkindfamilien endlich als Quell staatlicher Prosperität gewürdigt und entsprechend ausgestattet werden, ohne ihre alten Eltern verarmt zurück zu lassen? Bisher sieht es danach, trotz Gerechtigkeitsschwüren der SPD,  leider nicht aus. Auf Kinderkosten bleiben Eltern sitzen, ihr Nutzen aber kommt in Gänze der alternden Gesellschaft zugute. Doch was bleibt letztlich für die Jugend?

Familie ist kein Humankapital: Kritik an IW-Studie zu Mehrkindfamilien

(Berlin). Mit Sorge beobachtet der Deutsche Familienverband die rasant wachsende Tendenz, Kinder und ihre Eltern ausschließlich nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen zu beurteilen.

http://www.deutscher-familienverband.de/presse/pressemitteilungen/775-familie-ist-kein-humankapital-kritik-an-iw-studie-zu-mehrkindfamilien

Keine zur SPD konträre familienpolitische Alternative der CDU in Sicht! Schade!

Marcus Weinberg, MdB und familienpolitischer Sprecher der CDU, hat eine Broschüre : “Neue Familienleitbilder ….” verfasst, die jedoch beim Verband Familienarbeit auf heftige Kritik gestoßen ist. Die Vorsitzende des Verbands, Gertrud Martin, widerspricht detailliert den Weinberg´schen Thesen.

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/08/Brief-an-Weinberg.pdf

Birgit Kelle: MUTTERTIER – lesen und weitergeben!

Mit einem Feuerwerk an Sprachwitz, brillant in der Argumentation, klug und voller ESPRIT zieht BK im ihrem neuen Buch MUTTERTIER zu Felde

  • gegen verbiesterte gender-feministische Ideologie und deren Abwertung von Mutterschaft mit all ihren destruktiven Folgen.
  • Sie entlarvt getunete Studien, die medial beweisen sollen, was  n i c h t   ist.
  • Sie fragt, warum sich ein Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nicht für Männer interessiert, obwohl fünfzig Prozent von Familien, Jugend und Senioren aus Männern besteht. Auch für Familienmütter interessiert man sich dort nicht, sondern explizit für berufstätige Frauen mit und ohne Kinder.
  • BK zeigt auf, dass Familienarbeit ( Windelnwechseln, Küchenarbeit etc.), vom männlichen Partner geleistet, heute medial als „hohepriesterlicher Akt“ gilt, während diese bei Frauen als feige Unterwerfung unter das Patriarchat des „heterosexuellen weißen Mannes“ gilt ( Bascha Mika), welcher Frauen nur benutzt, um seine Gene zu streuen.
  • BK deckt auf, mit welchen medialen Mitteln selbsterziehende Mütter als Retroweibchen diffamiert werden, weil sie “freiwillig ihre akademisch stimulierten Hirnzellen am Wickeltisch nach und nach einbüßen”.
  • Sie fragt, warum kein einziger Frauenrat gegen die dem Elterngeld immanente Rücksichtslosigkeit aufbegehrt, weil es Väter mit durchschnittlich 1140.- bevorzugt, Frauen aber nur mit nur 701.- Lohnersatz abfertigt.
  • Kinder gelten heute als Karriereknick, als Rentenknick, als Figurknick, Emanzipationsknick,Versorgungsknick, also als Hochrisikofaktor. “Mädchen, wir haben dich gewarnt!” – Die Risiken abbauen, indem man  mütterfeindliche Gesetze ändert? Nein!
  • Die Autorin wundert sich auch darüber, warum hochgebildeten deutschen Müttern damit gedroht wird, nach der Familienzeit nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar zu sein, während Migranten ohne Deutschkenntnisse und ohne Berufsausbildung offenbar „dringend gebraucht“ werden.

 

Diese Reihe ließe sich fortsetzen.

 

Mein Anliegen: Kaufen Sie das „MUTTERTIER“ und geben Sie es weiter. Nur durch DEMASKIERUNG können wir dem Mainstream effektiv begegnen. Dieses Buch ist ist eine Fundgrube an Argumenten, mit denen wir uns zur Wehr setzen gegen den tödlich- sozialistischen Mainstream.

 

Seien Sie umarmt, liebe kluge, mutige Birgit Kelle!

 

P.S. Frau Kelle hat dieses Buch ihren Kindern gewidmet. Hut ab vor dieser Mutter! Hut ab vor dem Ehemann und den vier Kelle-Kindern. Sie alle tragen dazu bei, der Bevölkerung “klaren Wein” einzuschenken und die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien zur Rechenschaft zu ziehen.

Kinderarmut – Ursachenforschung Fehlanzeige!

Pressemeldung                                                                                            13. 06. 2017

Kinderarmut wird beklagt – nach den Ursachen wird nicht gefragt !

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des „Zukunftsforums Familie“ vom 6.6.2017 (Nr.7) wird die Armut von Kindern und die sich daraus ergebenden ungünstigen Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung beklagt. So berechtigt das Anliegen ist, so befremdlich ist es, dass die Ursachen der in den letzten Jahrzehnten ständig gestiegenen Kinderarmut nicht einmal im Ansatz hinterfragt werden. Sachgerechte Gegenmaßnahmen sind aber erst dann zu erwarten, wenn die Hintergründe aufgedeckt und behoben werden.

Der stellv. Vorsitzende des Verband Familienarbeit e.V., Johannes Resch, äußert sich dazu: „Die in der Pressemeldung gestellte Forderung nach höheren Löhnen wird der Sache nicht gerecht, weil Eltern von höheren Löhnen relativ weniger profitieren als Erwerbstätige ohne Kinder. Die Benachteiligung der Eltern und Kinder wird so eher weiter ausgebaut. Lohnerhöhungen könnten erst dann zum Abbau der Familienarmut beitragen, wenn auch die Erziehungsarbeit der Eltern honoriert würde. Angesichts unseres umlagefinanzierten Rentensystems sind Kinder heute eine Investition für die Gesamtgesellschaft. Da aber die Eltern die Hauptlast dieser Investition tragen, Erwerbstätige ohne Kinder hingegen in Form höherer Rentenansprüche den größten Nutzen haben, ist unser Sozialsystem die eigentliche Ursache für die zunehmende Kinder- und Elternarmut. Die Missachtung der elterlichen Erziehungsleistung wurde schon in mehreren Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) festgestellt und eine Korrektur angemahnt, ohne dass der Gesetzgeber darauf reagierte.“

Der Verband Familienarbeit hat in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass die Armut von Eltern und Kindern durch gesetzliche Maßnahmen sogar weiter vergrößert wurde, was AWO und Bundesforum wohl nicht bewusst ist. – So führte das seit 2007 geltende Elterngeldgesetz zu einer gezielten Verschlechterung für Mehr-Kind-Familien und für junge Eltern, die den größten Anteil der armen Kinder stellen. Während sie früher über zwei Jahre ein Erziehungsgeld von 300 € erhielten, gilt das heute nur noch für ein Jahr. Die höheren Beträge, die gut ausgebildete und somit meist ältere Eltern mit erstem Kind, die im Jahr zuvor voll erwerbstätig sein konnten, erhalten, nutzen den kinderreichen Eltern und den jungen Eltern (z.B. Studentenpaaren) nichts. – Auch der Wegfall des bis 2015 geltenden Betreuungsgeldes von 150 € hat ein die Familienarmut nochmals vergrößert. Dabei hätte es auch nach dem Urteil des BVerfG weiter gezahlt werden können, nur eben auf Landesebene, was aber nur in Bayern geschah.

Der Ausbau der Tagesbetreuung für Kleinkinder ist kein Ausgleich für die zusätzlich geschaffenen Nachteile für ärmere Eltern, denn sie schränkt deren Wahlfreiheit weiter ein erschwert eine feste Bindung zwischen Eltern und Kindern, was gerade unter prekären wirtschaftlichen Bedingungen ein zusätzliches Risiko für eine gesunde Entwicklung die Kinder ist. Auch gut ausgebaute Institutionen können die Sicherheit, die Elternliebe vermittelt, nicht ersetzen.

Verband Familienarbeit e. V.                                                                                                Dr. Johannes Resch, Stellvertretender Vorsitzender                                        www.verband-familienarbeit.de

Sehr geehrte Frau Wiesmann, CDU Hessen!

Den 24. 04. 2017

Sehr geehrte Frau Wiesmann,

Ihren Beitrag „Lob der Familie“ (Standpunkt) habe ich mit großer Freude gelesen. Denn es  ist gar nicht selbstverständlich, dass die CDU als Partei so denkt wie Sie. Unsere Elterninitiative befasst sich seit einem Jahrzehnt mit dem gefährlich fahrlässigen Umgang der Politik mit Familien. Das fing schon mit Renate Schmidt SPD an, wurde von U.v.d. Leyen forciert, und mit M. Schwesig erreicht nun die Entfamilisierung im Sinne einer Wirtschaftskompatibilität einen Höhepunkt:

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/243303/die-familie-wird-wirtschaftskompatibel-gemacht

 

Allerdings haben wir Eltern eine viel kritischere Meinung zum Elterngeld (EG) als Sie, weil wir an der Verfassungsmäßigkeit dieser Leistung zweifeln. Meine Schwiegertöchter haben unter Verzicht auf Erwerb innerhalb von zehn Jahren je drei Kinder groß gezogen. Als Erwerbslose bekamen sie nur den Mindestsatz an Elterngeld. Meine gut verdienende Tochter hingegen wurde nach der Entbindung  mit dem Höchstsatz „belohnt“. Diese Unverhältnismäßigkeit spaltet Eltern und verstößt gegen Art. 3 GG. Das EG „ersetzte“ das bislang an bedürftigere Familien bezahlte, zweijährige  „Erziehungsgeld“. Seither werden Mütter mehrerer Kinder um bis zu 18 000.- pro Kind abgestraft, obwohl sie das Mehrfache zugunsten künftiger Steuer- und Beitragszahler leisten. Hier müsste Abhilfe geschaffen werden, indem der Staat nicht Erwerbstätigkeit belohnt, sondern die enorme Erziehungsleistung der Mütter! Aber mit einer SPD-Familienpolitik, die kompromisslos auf Vollzeiterwerb junger Mütter setzt, mit der Konsequenz, dass deren Kinder kollektiv außerhalb der Familie betreut werden müssen, ist dies nicht zu machen. Und nun auch noch das Schwesig´sche  „Familiengeld“, das den Kindern noch mehr mütterliche Zuwendung raubt!

 

So stressig hatten sich wenige Frauen ihre Mutterschaft vorgestellt. Denn die Angst um ihre Rente macht aus dem heiß ersehnten Kind eine Belastung , treibt Mütter aus dem Kinderzimmer in den Betrieb und lässt sie vor einem weiteren Kind zurück schrecken. Aber genau auf Mehrkindfamilien käme es an, um den dramatisch zunehmend verweigerten Nachwuchs von Paaren ( heute 27% )  auszugleichen.

 

In unserem Flyer ( aktuell 2017 ) zeigen wir deutlich, was wir von einer neuen Regierung fordern. Sie können anhand rückseitiger Tabellen auch ablesen, dass die Überbelastung der Familien mit jedem Kind zunimmt, weil der Gesetzgeber bei den Sozialabgaben keine Rücksicht auf die Kinderzahl nimmt. Je mehr Kinder, umso höher der Verlust an frei verfügbarem Einkommen bis weit unter das Existenzminimum einer Familie.

 

Außerdem können Sie ablesen, dass die Familie A, die ihre drei Kinder nicht in staatlich subventionierte Kitas abgibt, sondern selbst betreut, bei gleichen Voraussetzungen innerhalb von sieben Jahren  einen Verlust von ca. 100 000.- gegenüber der Familie B erleidet, die Ihre Kinder ab dem 13. Monat außerfamiliär in einer Kita betreuen lässt.  Das ist ein glatter Verstoß gegen unsere Verfassung.

 

Der Staat hat kein Lenkungsrecht, wie Sie, Frau Wiesmann, zu Recht betonen.

 

In Ihrer Landeshauptstadt Wiesbaden tobt derzeit ein medialer Aufruhr gegen ein bevorstehendes Symposium, das aus wissenschaftlicher Sicht nichts anderes als die Unersetzlichkeit der FAMILIE nachweist. Die Veranstalter werden in den Medien als Rechtspopulisten, Rassisten, Zukunftsverweigerer diffamiert, obwohl es genau unsere  Kinder und Enkel sind, von denen die Proleten dereinst ihre Rente erwarten. Die Nation ist sträflich un-informiert und kennt den Zusammenhang zwischen Nachwuchs und Rente nicht mehr. Denn allein und ausweglos hängen unsere Renten davon ab, was künftige Generationen noch bereit sind, für die Versorgung von uns Eltern und die Versorgung derer zu investieren, die lebenslang freiwillig auf Nachwuchs verzichtet haben. Jede Lebensplanung hat Konsequenzen!

Man kann nicht an dem Ast sägen, auf dem man sitzt!

Nach unserer Einschätzung, werte Frau Wiesmann, gleicht die Geringschätzung von Elternschaft, samt der gesetzlich vorgesehenen Missachtung von Familien, einem Roulette. Entweder die Politik besinnt sich auf ihre Wurzeln, oder sie feiert weiter ihren ignoranten Dumpfsinn mit den vorhersehbaren Folgen für Rente und Demografie.

 

Mit diesen Aussichten grüße ich Sie freundlich in der Hoffnung, dass sich die CDU vom allgemeinen  familienfeindlichen Trend absetzt und gegen den gerechtigkeitsschwangeren, aber viel zu kurz gedachten Schulzhype profilieren kann.

 

Für die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

 

Petition zur Gleichstellung von Eltern – bitte teilen!

Gleichstellung ( Gleichbehandlung ) ist das Zauberwort heutiger Politik. Warum gilt sie für Homosexuelle, aber nicht für Eltern?

Folgende Petition https://www.openpetition.de/petition/online/1-000-euro-elterngeld-fuer-alle-fuer-drei-jahre fordert die Politik zur Gleichbehandlung von Eltern auf, egal ob sie Ihr Kind in die Kita geben oder selbst betreuen. 

Bitte beteiligen Sie sich an der Petition und verbreiten Sie diese weiter! Die Zeit der Diskriminierung von selbst erziehenden Eltern ist vorbei!

Bärbel Fischer

ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

Wahlprüfsteine – Wahlhilfe für Familien mit Kindern

Das Bündnis “Rettet die Familie” ( www.rettet-die-familie.de ) und der Verband Familienarbeit e. V. ( www.verband-familienarbeit.de ) veröffentlichen hier Wahlprüfsteine mit den Antworten der Landesverbände der Parteien.  Die einzelnen Antworten der Parteien stehen direkt untereinander, um den Vergleich zu erleichtern. Einige Parteien haben nicht geantwortet.

Darum geht es:

Wie stehen die einzelnen Parteien in den Landesparlamenten von Saarland, NRW und Schleswig-Holstein zu familienpolitischen und verfassungsrechtlichen Fragen und Forderungen, 

  • haben sie Antworten, die Familien ein auskömmliches Miteinander garantieren, oder lehnen sie die Entlastung der Familien von ungerechtfertigten Abgaben ab?
  • setzen sich die Parteien im Bundesrat für die Beseitigung der Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder und von jungen Eltern im Elterngeldgesetz ein?
  • setzen sie sich ein für die vom Grundgesetz her gebotene Gleichstellung aller Eltern bei der finanziellen Förderung  von öffentlicher wie privater Kinderbetreuung?
  • befürworten sie die Ausweitung von verpflichtenden Ganztagsschulen? Halten sie diese vereinbar mit dem Recht der Eltern, ihre Kinder neben der Schule gemäß deren speziellen Neigungen und Bedürfnissen individuell zu fördern (auf sportlichem, künstlerischem Gebiet u.a.).
 

Mehr Netto vom Brutto !

Es lohnt sich, hin und wieder auf die Seite www.familien-schutz.de zu schauen.           Auch hier wird u. a. die wirtschaftliche Situation von Familien thematisiert:

http://www.familien-schutz.de/2017/01/19/mehr-netto-vom-brutto/

Bis zu 70 % ihres Bruttoeinkommens verliert eine durchschnittliche Familie mit zwei Kindern an Steuern, Sozialabgaben und Kosumsteuern (Mehrwertsteuer)  an den Staat, der sich seiner Familienfreundlichkeit rühmt.