Von Märchen lernen

Unser naives oder resigniertes Schweigen zu dem politmedialen Zerstörungswerk mit dem schleimigen Namen Gender Mainstreaming (GM) hat uns  dahin gebracht, wo wir heute stehen. Das soll keine Schuldzuweisung an uns selbst sein. Denn wer konnte auch nur ahnen, dass es den feministischen Spinnern Ernst ist mit ihren skurrilen Thesen, wer konnte voraussehen, dass dieser Irrsinn sich tatsächlich breit machen würde, wer hätte es für möglich gehalten, dass unsere ererbten gesellschaftlichen Werte einfach so zu Markte getragen  würden? Zugegeben, wir dachten doch immer, diese Groteske würde sich in kürzester Zeit in Luft auflösen.

Inzwischen hat es die Scharlatanerie aus dem Medienturm auf Kosten von uns Steuerzahlern bis in die Ministerien geschafft. Kopfschütteln war einmal. Jetzt ist bitterer Ernst geworden! Menschenopfer sind jetzt fällig. Nun holt sich der Moloch seine leichteste Beute, unsere Kinder!

Wie konnte sich das Ungeheuer GM so unbemerkt in die Gesellschaft schleichen? Wo waren seine Widersacher? Stellte sich ihm denn keiner in den Weg? Roch denn niemand den widerlichen Dunst der Sexualisierung aus seinem schleimigen Rachen? Hörte denn niemand sein lüsternes Schmatzen? Sah  denn niemand den ekligen Geifer aus seinem widerlichen Maul triefen?

Um an seine Beute zu kommen musste die Bestie zuerst seine Gegner einschläfern. Nichts leichter als das! Trunken von Spiel und Spaß, vor dem Fernseher verblödet, betäubt von Betriebsamkeit, ermattet von der Alltagshektik fielen wir in ein jahrelanges Koma, aus dem wir nun verstört aufschrecken. Was geschieht mit unseren Kindern? (Sind den Hamelner Bürgern aus dem Märchen ihre Kinder nicht auch im Schlaf abhanden gekommen?)

Nun bleibt uns nichts anderes mehr übrig als zu kämpfen: wir organisieren Demonstrationen, wir protestieren mit Plakaten, wir initiieren Petitionen, wir schreiben Brandbriefe an unsere Politiker, wir füllen Internetseiten. Denn keinesfalls geben wir unsere Kinder dem garstigen Monster GM zum Fraß. Gut so!

Wie  hat denn das tapfere Schneiderlein aus Grimm´s Märchenbuch seine übermächtigen Gegner besiegt? Richtig! Mit Witz und Esprit! Seien wir erfinderisch!

Bärbel Fischer

 

Ein Rap?

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Wer in Deutschland rechnen kann, / schafft sich keine Kinder an.                                 Denn als Single lebt sich´s fein, / hat sein Geld für sich allein,                                           wird von Schäuble hoch belohnt / weil von Abgaben verschont.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Kinderkosten, oh wie toll, / machen Schäubles Kasse voll,                                               weil er kalt und ungeniert / Mehrwertsteuer abkassiert.                                                    Wer für Kinder sorgen muss, / zahlt viel Steuer voll Verdruss.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Kindergeld, was für ´ne Nummer, / macht den Eltern deshalb Kummer,                           weil auf Kindesunterhalt / Steuern sie bereits bezahlt,                                                     denn Herr Schäuble, wie´s beliebt, / nimmt zuerst, bevor er gibt.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Üppig lebt, wenn einst bejahrt, / wer sich Kinderkosten spart.                                          Alte Eltern, still und stumm, / dreh´n den letzten Cent noch um.                                     Armut heißt das bittre Los, / sind die Kinder endlich groß.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Merkels Herz schlägt für die Alten, / will “Demografie gestalten”!                        Rentnerstimmen für Union sichern ihre Bastion.                                                              Ohne mütterlichen Schoß / geht der Schuss nach hinten los!

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

Junge Leute sind nicht dumm, / schaffen sich nicht gratis  krumm,                              wollen keine Kinder mehr. / Kinder machen Beutel leer!                                                   Wer in Deutschland rechnen kann, / schafft sich keine Kinder an.

Kinder machen Eltern arm, deshalb schlagen wir Alarm!

„Wer in Deutschland rechnen kann, schafft sich keine Kinder an.“

Dieser böse Vers, der in Deutschland die Runde macht, ist so wahr wie gefährlich. Eigentlich müsste sich seine Verbreitung schon aus Rücksicht auf unsere Nachkommen und das bereits kollabierende Sozialsystem verbieten.

Was aber wäre, wenn

  • dieser Spruch auf allen Plakatwänden, Litfasssäulen, in allen Zeitungen und Zeitschriften, in der Kinowerbung, im TV-Werbeblock erschiene – kurz nicht mehr zu übersehen wäre?
  • Schlagersänger diesen Vers als Hit in deutsche Mikrophone plärrten,
  • unsere Politiker vom Aufstehen bis zu Nachtruhe mehrmals täglich über diesen sarkastischen Vers stolpern müssten?
  • die ganze Nation gezwungen wäre, über die Folgen unserer Generationen vergessenen Gesellschaft für die Zukunft nachzudenken?

Alle Warnungen, Mahnungen, Studien und Prognosen zum  Generationenschwund werden bisher politischerseits geflissentlich in den Wind geschlagen oder in Vogel-Strauß-Manier beantwortet mit Floskeln wie: „Demografie gestalten“ ( Angela Merkel ), was so viel heißt, dem alternden Wählerklientel Vorteile zu verschaffen. Dass unsere Steuer- und Sozialsysteme Familien mit Kindern extrem würgen, wird standhaft ignoriert. Die Medien tun ebenfalls das Ihre, um der Bevölkerung die Brisanz der demografischen Lage zu verschweigen. Anstatt die jahrzehntelange finanzielle und verfassungswidrige Diskriminierung von Eltern zu publizieren, pusht man Randprobleme wie  Homosexualität und deren vermeintliche Diskriminierung in den Vordergrund. Ein klassisches  Ablenkungsmanöver!

Zuckerbrot oder Peitsche? Wenn schon Warnungen nicht fruchten, dann müsste man es mal mit der brutalen Klartext-Peitsche versuchen, damit es künftig heißt:

„Wer in Deutschland denken kann, schafft sich gerne Kinder an.“

Bärbel Fischer

 

 

Täuschungsmanöver PLUS

Ganz ohne Frage ist das von Ursula v.d. Leyen 2007 eingeführte Elterngeld verfassungswidrig,

  1. weil es erwerbstätige Mütter begünstigt, Vollzeitmütter aber benachteiligt,
  2. weil es nicht die Erziehungsleistung der Eltern honoriert, sondern deren  vorangegangene Erwerbsarbeit,
  3. weil es gegen das Menschenrecht des Kindes auf Betreuung durch seine Eltern verstößt ( Art. 6,2 GG und Art. 9 UN-Kinderrechtskonvention ).

Das BEEG  http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/beeg/gesamt.pdf              sieht vor, dass die Mutter 12 Monate, der Vater 2 Monate lang zugunsten ihres Babys ihre Erwerbstätigkeit (40 Stunden) ruhen lassen und dafür ein einkommenabhängiges  Elterngeld beziehen. Im zweiten Jahr soll das Baby dann in  einer Krippe untergebracht werden, damit beide Eltern wieder  in Voll- oder Teilzeit  ihrem Betrieb zur Verfügung stehen.

Die geplante Elterngeld-PLUS-Reform dieses Gesetzes durch Manuela Schwesig verspricht „mehr Zeit für Familie und Beruf“, indem sie beide Eltern im ersten wie im zweiten Jahr je 32 Stunden beschäftigt wissen will. Dabei soll der Erhalt des EG auf zwei Jahre, aber in halber Höhe erweitert werden. Die das reguläre Elterngeld ergänzende Regelung soll ab Juli 2015 gelten und etwa 100 Millionen Euro zusätzlich kosten.

http://www.sueddeutsche.de/politik/elterngeld-plus-mama-kann-bald-frueher-arbeiten-1.1985624

Das Bundeskabinett hat im Juni 2014 diese Reform gebilligt.                                 Hat denn kein Minister widersprochen?                                                                      Hat denn kein Minister nachgerechnet?

Wer nämlich nachrechnet, merkt schnell: Es handelt sich hier um eine klassische Mogelpackung! Denn nun arbeiten auf zwei Jahre gerechnet die Eltern wöchentlich 8 Stunden mehr für den Betrieb. Das macht bei 2×45 Arbeitswochen eine Mehrleistung von 720 Stunden, also 90 volle Achtstundentage oder 18 Wochen PLUS für den Betrieb, aber 90 volle Achtstundentage MINUS an Präsenz für ihr „Wunschkind“.

Frau Schwesigs Maxime lautete bereits im Wahlkampf 2013, die Elternzeit zu verkürzen und die Eltern „vollzeitnah“ zu beschäftigen. Oder hätte sie jemals  eine Reform in Angriff genommen, um Eltern ein ebenso kräftiges PLUS an Zeit für ihr Kind zu verschaffen? Niemals!  Kinder in Deutschland stören einfach die Karriere. Weg mit ihnen!

Die oben erwähnten Zahlen belegen jedenfalls, wie sehr die Regierung bemüht ist zu verbergen, was sie wirklich vorhat, nämlich unseren Kindern künftig noch weniger Anspruch auf elterliche  Umsorgung zuzugestehen ( jedes Affenkind im Zoo findet bessere Bedingungen vor). Tatsächlich „fördert“ dieses Programm den frühest möglichen Wiedereinstig der Mütter in ihren Beruf. Die Große Koalition hat uns also gleich zwei „tüchtige“ Arbeitsministerinnen aus der SPD beschert, doch eine politische Fürsprecherin für Kinder und ihre rechtmäßigen biologischen Bedürfnisse – Fehlanzeige!

Der Schwesig´sche Slogan „Mehr Zeit für  Familie und Beruf“ – ist ein einziges, aber bewusstes  Täuschungsmanöver. Möglicherweise wird dieser Schuss nach hinten losgehen, wenn sich nämlich die Zahl der Geburten noch weiter verringert.

Wozu denn Kinder haben als hätte man keine?

Bärbel Fischer

 

Elterngeld PLUS beschlossen – totaler Bluff!

Abgesehen von der Tatsache, dass das 2007 beschlossene Elterngeld wegen seiner Ungleichbehandlung von Müttern als verfassungswidrig gem. Art 3 GG gelten muss, stößt das von Manuela Schwesig geplante EG+ auf erhebliche Skepsis. Denn nicht mehr, sondern weniger Zeit fällt künftig für Familie ab! Für wie blöd hält uns eigentlich unsere Regierung?

http://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio122848.html

Hier ein Leserbrief an die Schwäbische Zeitung zu ihrem Interview mit  der derzeitigen Familienministerin vom 4. Juni 2014:                                                       Zu: „Mehr Zeit für Familie und Beruf“                                                        Schwäbische Zeitung MEINUNG & DIALOG, 4. Juni 2014

Schon die Parole über dem Interview mit der süß lächelnden SPD-Familienministerin: „Mehr Zeit für Familie und Beruf“ ist (bewusst) irreführend gewählt. Sie soll vorgaukeln, dass sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen. Die Betriebe buhlen ebenso um die Präsenz/ Arbeitskraft der jungen Leute, wie deren Kinder sich die liebevolle Nähe ihrer Eltern ersehnen. Zeit lässt sich aber leider nur einmal nutzen: mehr Zeit für Familie bedeutet weniger Zeit für den Betrieb und umgekehrt. Wenn neuerdings nach dem Willen der deutschen Familienministerin Vater und Mutter eines Neugeborenen je 32 Std. ihrem Betrieb zur Verfügung stehen sollen, so genießt ihr Säugling wöchentlich nur noch 8 Stunden mütterliche, und 8 Stunden väterliche Zuwendung,  also im Endeffekt 24 Stunden weniger Zeit mit den Eltern als bisher.  In zwei Jahren bedeutet dies, ausgehend von jährlich 42 Arbeitswochen, für das ersehnte  Wunschkind einen Verlust von 84 mal 24 Stunden, also 2016 Stunden zärtlicher Innigkeit. Und diesen Verlust verkraftet nicht jedes Kind. Im Übrigen ist auch Vätern ein Einkommensverlust wegen Familienarbeit ebenso wenig zuzumuten wie Müttern!

Frage: Wie ist das mit Müttern ohne Einkommen wegen bereits vorhandener zwei, drei oder weiterer Kinder? Werden die 300 Euro Elterngeld  auch halbiert, falls die Mutter aus purer Not eine Putzstelle annimmt?

Weil sich nur in den wenigsten Fällen das beschlossene Schwesig-Modell mit den Vorgaben der Betriebe verwirklichen lässt, werden die meisten Paare sich resigniert  für Vollzeitjob  und Vollzeit-Krippe entscheiden, was ja wohl auch der politisch erwünschte Effekt des Elterngeld-PLUS-Modells ist – zum Schaden der Kinder.

Wie hieß das Versprechen doch gleich? Mehr Zeit für Familie?  Kann es sein, dass unsere Kabinettsmitglieder allesamt nicht rechnen können? Oder will man uns mit einem Taschenspielertrick den Zeitverlust als Gewinn verkaufen?  Für wie dämlich hält uns eigentlich unsere Regierung?

 Bärbel Fischer, Leutkirch

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie: Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, sehr geehrte Frau Ministerin Altpeter!

OFFENER  BRIEF Mit Anerkennung für Ihren Ideenreichtum, Ihr Engagement und den Aufwand an Steuermitteln, den Sie aufbringen für das Ziel, die Diskriminierung von Menschen abzubauen und die Akzeptanz  von LSBTTIQ zu fördern, las ich Ihre Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai ( Nr. 168 / 2014 ): Aktionstage, Workshops gleich in vier großen Städten und aufwendige  Onlinebefragungen zu „ Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2014168.asp Selten hat die Landesregierung für ein Vorhaben so viel Zeit, Sorgfalt und Mühe aufgewendet, allein, um eine Bevölkerungsgruppe zu protegieren, die sich im Promilleverhältnis zur Gesamtbevölkerung des Landes bewegt. Chapeau!

Gleiche Rechte? 

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz  AGG schützt Menschen vor Verfolgung und Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion und Weltanschauung, Behinderung, des Alters  oder der sexuellen Identität. Jeder Mitbürger, der aus o.g. Gründen Nachteile oder Schmähungen erleidet, kann erfolgreich vor Gericht klagen. „Vergessen“ hat der Gesetzgeber allerdings die Menschen, die wegen ihrer Kinder diskriminiert werden, nämlich die Eltern. Benachteiligungen, die Eltern in Deutschland tagtäglich widerfahren, werden von keinem deutschen Gericht geahndet, weil die Gesetzesgrundlage fehlt. Bei der Elternschaft handelt es sich jedoch um eine vieltausendfach größere Gruppe als bei LSBTTIQ.

Lassen Sie mich einige wenige Beispiele nennen:

  • Wohnungssuche

Eltern mit  Kindern finden nur noch selten eine bezahlbare Mietwohnung. Für Wohneigentum müssen sie sich hoch verschulden. Gleiche Rechte? Junge Paare müssen den Vermietern versprechen zu „verhüten“ – ein diskriminierender Angriff auf ihre Persönlichkeitsrechte!

  • Verbrauchssteuern

Je mehr Kinder eine Familie aufzieht umso mehr Verbrauchssteuern ( Mehrwert-, Energie-, Mobilitätssteuern ) führt sie an den Staat ab. Steuern, die sich kinderlose Mitbürger sparen. Eine eklatante Ungleichbehandlung! Gleiche Rechte?

  • Kindergeld

Das so genannte Kindergeld ist keine Förderung des Staates, wie dieser gönnerhaft vorzugeben pflegt, sondern zu 2/3 die Rückerstattung der Steuer, die einem Elternpaar auf das Existenzminimum ihrer Kinder einbehalten wurde. Jeder erwachsene Arbeitnehmer bekommt sein Existenzminimum von Steuern freigestellt. Kinder nicht! Eine offensichtliche Benachteiligung von Bürgern mit Unterhaltspflichten für Kinder. Gleiche Rechte?

  • Elterngeld

Beim Elterngeld werden jene Mütter um monatlich 1000.- Euro im Durchschnitt betrogen, weil sie wegen eines zweiten oder weiteren Kindes kein Einkommen hatten. Dies entspricht diskriminierend einem Verlust von 12 000.- EURO in einem Jahr. Gleiche Rechte?

  • Krippensubventionierung

Während Eltern mit zweifachem Einkommen auch noch den Aufenthalt ihrer Kinder in Krippen mit mindestens 1000.- EURO Steuergeld monatlich versüßt bekommen, gehen 60% aller Eltern leer aus, weil sie ihren verfassungsgemäßen Erziehungsauftrag ( Art. 6 GG) selbst wahrnehmen. Gleiche Rechte?

  • Sozialabgaben

Egal, ob Beschäftigte keines oder sieben Kinder aufziehen, die Sozialabgaben sind gleich hoch (abgesehen von 0,25 % plus für Kinderlose bei der Pflegeversicherung ) Eltern werden diskriminierend zur Kasse gebeten, so, als hätten sie keine Kinder!  Dabei leisten sie den doppelten Beitrag – generativ und finanziell. Gleiche Rechte?

Sehr geehrte Frau Altpeter, sehr geehrter Herr Kretschmann,

einmal ganz abgesehen von der bekannten Diskriminierung von Vollzeitmüttern durch Ihre Mandatsträger ( Betreuungsgeld = Fernhalteprämie, Gymnasiumsfernhalteprämie, Gluckenprämie, Herdprämie etc. ) und von diesen als bloße Leistungsempfänger verunglimpft, allein die oben erwähnte kleine Aufzählung von Diskriminierung wegen engagierter Elternschaft müsste genügen, um den verfassungsgemäßen Schutz der Familie (Art. 6 GG ) mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Hauptanliegen der Regierung müsste die Schaffung  GLEICHER  RECHTE auch für Eltern sein.  Bisher ist unserer Initiative jedoch nicht bekannt geworden, dass sich die Landesregierung Baden-Württemberg jemals gegen Elterndiskriminierung stark gemacht hätte, weder mit Aktionstagen noch mit Workshops oder Onlinebefragungen. Nein, das HERZ unserer Landesregierung schlägt offensichtlich für LSBTTIQ, und nicht für traditionelle Familien von Vater-Mutter-Kindern, die allein unser Gemeinwesen stützen. Ein Blick ins europäische Ausland würde genügen, um beschämt zu erkennen, dass in Deutschland etwas gewaltig schief läuft.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrte Frau Ministerin,

die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT  bittet Sie nun, mit mindestens dem gleichen Engagement die Diskriminierung von ELTERN zu bekämpfen und gleiche Rechte für ELTERN einzufordern. Solange Eltern in unserem Land nicht den gleichen Schutz und die gleichen Rechte genießen wie alle durch AGG-geschützte Personen, solange werten wir Ihre landespolitischen Bemühungen um Gleichberechtigung als reine parteipolitische Farce.

Am internationalen Tag der Familie, dem 15. Mai,  grüßt Sie mit der freundlichen Bitte um Antwort

im Auftrag  Bärbel Fischer

Bauer STAAT

Die Erwerbstätigkeit junger Mütter nimmt zu. Insofern sieht sich die Bundesregierung bestätigt, dass ihre “Familienpolitik”  a u f g e g a n g e n  ist.

http://www.focus.de/familie/erziehung/familie/muetter-arbeiten-immer-mehr-und-immer-frueher-gestern-erster-geburtstag-heute-geht-mama-wieder-ins-buero_id_3795760.html

http://www.hannover-zeitung.net/aktuell/wirtschaft/47220830-familienpoltik-funktioniert-in-deutschland

http://www.rp-online.de/politik/fast-jede-zweite-mutter-eines-einjaehrigen-kindes-arbeitet-aid-1.4194107#comment-list

Wir sehen das anders:

Wenn ein Bauer vor lauter Sammeln von Vorräten für sein Alter vergisst, seinen Acker neu einzusäen, wird es im nächsten Jahr schlecht um seine Ernte stehen.

Aber vielleicht hat besagter Bauer bewusst den Acker nicht mehr bestellt, weil ihm die Kosten für Saatgut, Düngung, Bewässerung zu aufwendig erschienen. Die Ernte wird ausbleiben.

Mag sein, der Bauer hat in der Hoffnung auf noch üppigere Erträge zwar gesät, aber den Acker anstatt mit Nährstoffen  mit Banknoten gedüngt, und ihn, anstatt mit Wasser mit Geldstücken begossen. Die Saat ging daher nur sehr spärlich auf und viele der Keimlinge verkümmerten.

Fraglos sollen die Menschen auskömmlich und in Würde altern dürfen. Nur – wenn wir versäumen, die Eltern ( den Acker ) so auszustatten, dass sich auch die nächste Generation ( die Saat ) reichlich und in ebensolcher Würde entfalten  kann, dann steht es schlecht um unser Fortbestehen. Das Sparen an der nächsten Generation  wird sich übel rächen. Weder so üppige monetäre Subventionen ( der Dung ) wie Elterngeld und Krippenfinanzierung, noch eine steigende Müttererwerbsquote werden eine zahlreiche und stabile Jugend schaffen, wenn dem Nachwuchs die einzig naturgemäße Nahrung fehlt, nämlich die präsente Liebe und Zuwendung ihrer Eltern.

Wenn sich eine alternde Gesellschaft darauf verständigt, sich nur noch um sich selbst zu kümmern, anstatt gleichermaßen an das Wohl der Nachkommen zu denken, dann hat sie bereits verloren.

Bärbel Fischer

Sehr geehrter Herr Eppler,

in der heutigen Ausgabe der Schwäbischen Zeitung fand ich den Artikel: “Eppler stützt Stoch im Bildungsplanstreit“. Mit Ihrem Namen, Herr Eppler, verbinden wir Baden- Württemberger  eine moralische Instanz, welche die Gesellschaft mahnt, ihre Werte nicht auf´s Spiel zu setzen. Diese Motivation veranlasste Sie vermutlich, in den Streit um den Bildungsplan einzugreifen.

Sie begrüßen den Dialog der Landesregierung mit den Kirchen. Wir als Eltern aber fragen: Ist der Bildungsplan nicht  v o r  den kirchlichen Gemeinschaften  vor allem ein Problem für die Eltern, die ihr Erziehungsrecht grob übergangen sehen? Warum spricht Stoch nicht mit Eltern-, Familien- und Lehrerverbänden? Es hat den Anschein, als seien der Landesregierung die Forderungen der LSBTTIQ-Vertreter wichtiger als die der Elternschaft. Der Dialog war überfällig, aber warum vermeidet Stoch das Gespräch mit den wirklich Betroffenen?

Es geht, sehr geehrter Herr Eppler, in der Debatte gar nicht um Toleranz oder Intoleranz, wie Sie vorgeben, sondern es geht ausschließlich pädagogisch darum, der Unterweisung zur sexuellen Vielfalt einen ihr gemäßen Rahmen zu geben, und nicht ausufernd und dauerpräsent schon Sechsjährige damit zu konfrontieren. Dies bedeutet nämlich Überforderung und Missachtung der  Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Falle registrieren wir das Regierungsvorhaben als Kindesmisshandlung.

Dass Toleranz Christenpflicht ist, muss Eltern, Lehrern und Schülern nicht erst 2014 von  Ihnen beigebracht werden. Alle unsere Kinder sind in der Schule von kleinauf jahrzehntelang zur Toleranz erzogen worden in Respekt vor allen Menschen, wie immer sie gepolt sein mögen. Niemals haben Schule und Elternhaus – von wenigen Ausnahmen abgesehen -  in diesem Punkt versagt, so wie ihnen das heute absichtlich unterstellt wird. Zuerst braucht es immer einen Popanz (Intoleranz), gegen den man vermeintlich vorgehen muss, um seine wie auch immer gearteten Pläne zu verwirklichen. Üble Beispiele dieser Art kennt unsere deutsche Geschichte leider zu Hauf!

Es wird so getan, als müsse Mitmenschlichkeit für baden-württembergische Schüler ausschließlich am Beispiel sexueller Vielfalt, neu erfunden werden!

Die Debatte, ist nicht, wie Sie vermuten, eine moralische Auseinandersetzung, sondern ausschließlich eine pädagogische. Wie hundertfach betont, können lesbische, schwule, transsexuelle, bi- oder intersexuelle oder andere queere Menschen in Deutschland leben wie sie wollen. Niemand darf sie daran hindern. Art. 3 GG sichert ihnen volle Gleichstellung zu. Zuwiderhandlung wird strikt  juristisch verfolgt. Eine  mögliche Verfolgung dieser Menschen ist also  ohne Grund herbeigeredet.

Aber junge Menschen per Pflichtunterricht gegen den Willen ihrer  Eltern über alle Schattierungen sexueller Betätigung zu instruieren, das geht gegen Art. 6 GG. Zudem sieht der neue Lehrplan nicht mehr vor, den Schülern den gesellschaftserhaltenden Wert der reproduktiven Familie nahe zu bringen.

Damit, werter Herr Eppler, will sich die  ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT zu Ihrem fragwürdigen Beistand für die bw. Regierung äußern. Wir hoffen, Ihnen unsere Sichtweise verständlich gemacht zu haben und grüßen Sie mit Hochachtung vor Ihnen als dem Urgestein humanistischer Werte

für die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT                                         Bärbel Fischer

 

 

 

Bin ich nun linksextrem oder rechtsextrem, oder wie?

Demokratie – was ist das?

Als ich gegen Stuttgart 21 demonstrierte, weil mir die Kosten für den geringen,  oder besser gesagt, den fehlenden Nutzen für dieses Projekt abenteuerlich und zukunftsvergessen erschienen, da kam ich in den Ruch, unverbesserlich grün oder ziemlich links zu sein.

Jetzt, wo ich gegen die Missachtung des Elternrechts durch eine sexualisierte Reform des baden-württembergischen Bildungsplans demonstriere, werde ich durch die Medien in die konservativ-christlich-fundamentalistische, oder gar in die rechtsextreme Ecke gesteckt.

Ja was denn nun?  Bin ich nun linksextrem oder rechtsextrem oder wie?

Die Motivation für mein demokratisches Engagement gibt mir weder eine grüne, noch eine fundamentalistische, noch eine nationalistische Haltung, sondern ganz allein und ausschließlich mein eigener Verstand, meine Vernunft, und vor allem meine Lebenserfahrung. Geboren in ein nationalsozialistisches Deutschland, aufgewachsen in einer jungen Demokratie, ein Leben lang gedient unter bundespolitischen Flaggen aller Couleur sehe ich mich heute an den Pranger gestellt, wenn ich  mich unideologisch für oder gegen  die Parteien, aber entsprechend meines mir selbst erworbenen Wertmaßstabs  engagiere.

Aber, so lerne ich, so was geht gar nicht!  Denn entweder ist man für grün oder gegen grün, für rot oder gegen rot, für schwarz oder gegen schwarz. Basta!  Entweder man       ist   g e g e n Stuttgart 21, dann muss man auch  f ü r  den neuen Bildungsplan sein, so hirnrissig dieser auch sein mag. Oder man ist  f ü r  ein Milliardengrab Stuttgart 21, dann muss man auch  g e g e n  den neuen Bildungsplan sein. Hauptsache, man passt in eine simple Schablone: entweder links oder rechts, schwarz oder weiß, gut oder böse. Zum Beispiel ist für einige Medien, also etwa für den SWR, die Welt erst dann in Ordnung, wenn es klare Lagerzuweisungen gibt, hier die guten Grünen und dort die bösen Konservativen. Dann erübrigt es sich auch, die Bevölkerung sachlich zu informieren. Dann braucht man sich die gegnerischen Argumente gar nicht erst anzuhören, geschweige sie zu bedenken. Dann geht es plakativ nur noch um Sieger und Verlierer.

Wenn wir damit aufhörten, Menschen in farbige Schubladen zu stecken, und damit begännen,  verschiedene Meinungen zu Sachfragen zu respektieren, dann käme es endlich zu Auseinandersetzungen anhand von Sachargumenten. Dann wäre auch kein Platz für Vorurteile, Verleumdungen, Unterstellungen.

Ist es nicht an der Zeit, sich Gedanken zu machen über den Zustand unserer Demokratie? Ist es nicht an der Zeit, sich vom Lagerdenken zu verabschieden und dem Bürger, seiner Lebenserfahrung und seinem Urteilsvermögen zu trauen?

Bärbel Fischer

SWR als Kumpane der rotgrünen Regierung

Unter u.a. Link können Sie das Video des SWR für seine Nachrichtensendung “Aktuell” am 5. April um 18 Uhr ansehen. Wörtlich heißt es da: Aufgerufen zur Demo hatte ein “so genanntes Bündnis von Familienschützern”, Konservative, christlich-fundamentalistische Kreise und rechtsextreme Gruppen.  Mit “homophoben Slogans” seien die Demonstranten durch die Straßen gezogen.  Das Anliegen von Eltern, Familien und Lehrern: ELTERNRECHT  WAHREN wurde in der Reportage mit keinem Wort als solches respektiert. 

Hier unser Protestschreiben an den SWR:

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Pfalzgraf!

Haben wir richtig gehört? Die heutige Demonstration von Eltern auf dem Stuttgarter Marktplatz unter der Flagge ELTERNRECHT  WAHREN bezeichnet der SWR als von „so genannten Familienschützern, fundamentalistischen Kreisen und rechtsextremen Gruppen” initiiert? Damit missachtet der SWR alle besorgten Eltern, Familien, Erzieher und Lehrer, die für ihre verfassungsgarantierten Rechte auf Erziehungshoheit auf die Straße gingen, weil sie diese durch die grünrote Regierung in BW über den geplanten Bildungsplan bedroht sehen.

Es ging, anders als der SWR es heute darstellte, nicht gegen TOLERANZ, sondern gegen die geforderte AKZEPTANZ alternativer Lebensentwürfe per SCHULUNTERWEISUNG. Niemand spricht den Menschen ihre sexuelle Orientierung ab. Aber die Eltern wehren sich gegen eine schulische Nötigung, Kinder vorzeitig und gegen ihren Willen zu Voyeuren zu machen ( man könnte auch von Missbrauch oder Misshandlung sprechen ). Hier handelt es sich um bewusste Falschinformation durch den SWR.

In Ihrer Reportage völlig unerwähnt blieb der Protest der Demonstranten gegen den hirnrissigen GENDER-WAHN, der von “oben” diktiert die Gesellschaft verseuchen soll.  Eine bewusste Täuschung der TV-Nutzer durch vorenthaltene Information.

Ja wie soll denn Demokratie anders funktionieren? Demokratische Bürger müssen doch ihre Rechte verteidigen gegen eine mächtige Lobby, die diese aushebeln will. Ich wundere mich doch sehr über eine Berichterstattung, die demokratische Meinungsäußerungen von Eltern belächelt und verunglimpft. Schließlich ist die rotgrüne Regierung doch mit dem Anspruch angetreten, nach der Ära Mappus mehr Demokratie in Baden-Württemberg umzusetzen. Was wir jetzt erleben, ist ziemlich genau das Gegenteil! Wer eine andere Meinung als die der rotgrünen Landesregierung vertritt wird vom SWR als rechtsextremistisch oder fundamentalistisch an den Pranger gestellt.

Auch wenn Ihre “so genannten”Berichterstatter persönlich eine andere Meinung vertreten, ihre Reportage hätte trotzdem die wahren Gründe für diesen Protest deutlich machen müssen. Und genau das tat sie nicht!  Eine Berichterstattung, die von Missachtung, Vorurteilen, verfälschten und vorenthaltenen Informationen lebt, ist für den SWR, für den gesamten Journalismus und für unseren Rechtsstaat ( oder gibt es den gar nicht mehr? ) eine Schande.

Ich grüße Sie, in meinem demokratischen Verständnis stark verletzt                                   im Auftrag des FORUMS FAMILIENGERECHTIGKEIT

Bärbel Fischer

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart-demo-gegen-den-bildungsplan/-/id=1622/did=13166886/nid=1622/4gqp2a/index.html

Hier noch ein Link zu einem sachlicheren Berichtsvideo:

http://www.youtube.com/watch?v=TVKJ6c35Svs&feature=share&list=UUfOvEE9fRqGo-nlxFtfT1pA