Wer hat das SAGEN – die Eltern oder der Staat?

Mit dem Anschreiben des Bündnisses RETTET DIE FAMILIE an alle neu gewählten Abgeordneten zum Thema “Kinderrechte in die Verfassung” warnt das Bündnis davor, grundgesetzliche Elternrechte der Willkür des Staates zu opfern.              http://www.rettet-die-familie.de/rdf_files/images/content/Kinderrechte.pdf

Dagegen verficht die “Deutsche Liga für das Kind”  aggressiv parteiübergreifende Bestrebungen, die Verfassung zugunsten von Kinderrechten, aber  deutlich zulasten von Elternrechten zu ändern. Damit erklärt sie Eltern ganz allgemein zu Widersachern ihrer Kinder, und damit verfasssungswidrig den Staat zur übergeordneten Macht über den Nachwuchs.

Das Bündnis RETTET DIE FAMILIE widerspricht heftig dem Anliegen der “Liga für das Kind” ( > Herr  Prof. Jörg Maywald ) mit folgendem Schreiben:

http://familiengerechtigkeit-rv.info/wp-content/uploads/2017/11/Brief-Liga.pdf

Unsere Frage: Wie würde der Staat entscheiden, wenn ein 13-jähriger Schüler nach erfolgreicher schulischer Indoktrination sich einer Geschlechtsumwandlung mittels Hormonbehandlung dazu entschlösse, künftig als FRAU zu leben? Würden die Vorbehalte und Bedenken der Eltern zählen, oder würde ihm der Staat die Umwandlung entgegen elterlicher Einwände ermöglichen? Mit den neuen KINDERRECHTEN hätten die Eltern keinerlei Mitsprache mehr, auch wenn sie ihr Kind noch so inbrünstig vor Schaden bewahren wollen.

Instabile Regierungsverhältnisse nach einer  Bundestagswahl ohne klare Mehrheiten machen Standpunkte fraglich. Bleibt die SPD bei ihrem NEIN zu einer Merkel-Koalition, so würde uns zumindest ein destruktiv SPD-geführtes Familienministerium erspart bleiben. Doch was käme danach? Hat nicht die CDU mit U.v.d.Leyen die grandiose Entfamilisierung in Gang gesetzt? Auf welche Koalition sollte man denn noch hoffen?

Solange man politischerseits Eltern als Feinde betrachtet, weil sie entgegen staatlicher Ansprüche ihre verfassungsrechtlichen Pflichten und Rechte gewahrt wissen wollen, solange müssen sich Eltern auf weiteren Widerstand einstellen, gleich welche Konstellationen sich für eine neue Regierung ergeben.

Bärbel Fischer                                                                                          ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT

 

Bestehende Diskriminierung von Eltern wird vom Landesfrauenrat BW nicht wahrgenommen

Unter folgendem Link lesen Sie, was der Landesfrauenrat Baden-Württemberg auf seiner Delegiertenkonferenz am 16. Mai 2014 bezüglich Gender Mainstreaming beschlossen hat:

http://www.lfrbw.de/wp-content/uploads/2014/06/2014-2-RB-web.pdf

“….. Ziel ist es, nach wie vor, bestehende Diskriminierungen in der Gesellschaft aufzudecken und konkrete Maßnahmen festzulegen, um diese abzubauen. Er soll im Frühjahr 2015 vom Kabinett beschlossen werden. Parallel zu vier Beteiligungsworkshops fand eine Onlinebefragung zur Lebenssituation lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller, transgender, intersexueller und queerer Menschen (LSBTTIQ) in Baden-Württemberg statt. Die Integrationsministerin betonte, dass Migrantinnen und Migranten oft aus mehreren Gründen diskriminiert werden.

„Unsere Aufgabe ist es, die Menschen im Land für alle Formen von Doppelstigmatisierung zu sensibilisieren. Da die von Ausgrenzung Betroffenen häufig ihre Rechte nicht kennen, arbeiten Sozial- und Integrationsministerium gemeinsam an Aufklärungsangeboten.“ Ein Beispiel ist die zeitnahe Herausgabe einer Broschüre zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.”

Familie, Frauen und Senioren BW, Pressemitteilung

 

“Sozi-Dreigestirn” Merkel-Leyen-Schwesig am Koalitionshimmel

Die Besetzung des Amtes der Verteidigungsministerin mit Ursula von der Leyen bezeichnete die Bundeskanzlerin als “seit langem vorgedacht”. Dasselbe ist anzunehmen für die Berufung der SPD-Hardlinerin Manuela Schwesig zur Familienministerin. Damit gibt die vorgeblich konservative Kanzlerin zu erkennen, dass sie in Sachen Familienpolitik endgültig einschwenkt auf die Linie der Sozis zur Verstaatlichung der Kinder und Marginalisierung der Elternrechte. Die CSU, seither unter den etablierten Parteien die letzte Hoffnungsträgerin für Bürgerinnen und Bürger mit einer klassischen Vorstellung von Familie, wurde einfach kaltgestellt. Das von ihr veranstaltete “Gedöns” mit Mütterrente und Betreuungsgeld war wohl entschieden zuviel des Guten? Schluss damit! Basta!

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V                        www.verband-familienarbeit.de                                                                                       Seb.-Kneipp-Str. 110, 78048 VS-Villingen, Tel. 07721 56124

 

30 Jahre Charta der Familienrechte

Vor 30 Jahren, am 22. Okt. 1982, wurde vom Vatikan die ‘Charta der Familienrechte’ herausgegeben.

Darin befinden sich u.a. folgende Aussagen:

“Familien haben ein Recht auf eine soziale und wirtschaftliche Ordnung, in der die Gestaltung der Arbeitsverhältnisse es den Familienmitgliedern gestattet, zusammenzuleben, und nicht die Einheit, das Wohlergehen, die Gesundheit und den Zusammenhalt der Familie behindert, sondern sogar die Möglichkeit gemeinsamer Erholung bietet” (Art. 10)

“Eltern haben das Recht, Schulen und andere Hilfsmittel frei zu wählen, die notwendig sind, um die Kinder in Übereinstimmung mit ihren Überzeugungen zu erziehen.” (Art. 5b)

“Weil sie ihren Kindern das Leben geschenkt haben, besitzen die Eltern das ursprüngliche, erste und unveräußerliche Recht, sie zu erziehen; darum müssen sie als die ersten und vorrangigen Erzieher ihrer Kinder anerkannt werden.” (Art. 5)

Der komplette Text findet sich hier:
http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/family/     documents/rc_pc_family_doc_19831022_family-rights_ge.html

Die deutsche Übersetzung verkürzt übrigens die Elternrechte. Im verbindlichen lateinischen Text wird den Eltern der Vorrang in der “educatio” eingeräumt. “Educatio” bedeutet mehr als nur “Erziehung”, nämlich “Bildung, Betreuung und Erziehung”.

Dr. Johannes Schroeter
Landesvorsitzender,
Familienbund der Katholiken in Bayern

Landesgeschäftsstelle:
Rochusstr. 5
80333 München
Tel. 089-2137-2226
Fax  089-2137-2225
www.familienbund-bayern.de

Die heimliche Entmachtung der Eltern

Frau Dr. Karin Jäckel, Autorin zahlreicher Bücher zum Thema Eltern, Kinder, Generationen, denkt in folgendem Essay über die schleichende Entrechtung der Eltern nach.

http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/wp-content/uploads/2010/06/jaeckel_Die-heimliche-Entmachtung-der-Eltern.pdf

CDU: „Unser Kompass ist unveränderlich“

zu: Schwäbische Zeitung, 15. November 2011: „Unser Kompass ist unveränderlich“

„Freiheit, Solidarität, Gerechtigkeit – diese Grundwerte prägen das Denken“ behauptete die CDU in Leipzig von sich. Ich frage: Gilt das auch für ihren Umgang mit uns Müttern?


Als leuchtendes Beispiel für wirtschaftliche Umsicht, Vorsorge und Sparsamkeit bemüht unsere Kanzlerin gerne die „Schwäbische Hausfrau.“ Ganz anderer Ansicht ist da die Frauenunion. Die traut „Haus-Müttern“ den verantwortlichen Umgang mit 100 oder 150 Euro Betreuungsgeld nicht zu und kämpft für Gutscheine. Vor der Geburt ihres Kindes durften die Frauen in Büros und an Kassen noch riesige Summen verwalten. Als Mutter haben sie offenbar schlagartig ihre ganze Kompetenz eingebüßt und sind unfähig, zu entscheiden, wie sie die 2 oder 3 Scheine verwenden. Dies ist aber nur die eine Seite der Niedertracht.


Auf der anderen Seite müssen Eltern, die ihre Kinder in die Krippe geben, für diese Kosten nur zum geringsten Teil selbst aufkommen, weil der Steuerzahler die Fremdbetreuung eines Kindes monatlich mit rund 1000 Euro sponsert. Also bleiben mindestens 700-800 Euro als Einsparung bar im Geldbeutel zurück, welche die Eltern nach eigenem Ermessen verbrauchen dürfen, ohne dass der Staat Rechenschaft für deren Verwendung fordert, auch wenn dieses Geld für Flachbildschirme, Pornos oder Schnaps ausgegeben wird. Meines Wissens gilt noch immer der Art. 3 GG, nach dem alle Menschen, also auch Mütter, vor dem Gesetz gleich sind. Trotzdem schämt sich unsere politische Frauenelite nicht, Wahlfreiheit zu heucheln, von Herdprämie zu reden und Mütter mit Gutscheinen zu bevormunden.

Christl Rädler