Buchempfehlung zur aktuellen gesellschaftlichen Situation

Der Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz veröffentlichte 2017 das lesenswerte Buch:

Das falsche Leben: Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft

Ein Normopath ist stets normal und angepasst, sein Verhalten überkorrekt und überkonform. Die Zwanghaftigkeit, mit der er den Erwartungen entspricht, verrät indes, dass er ein falsches, ein unechtes Leben führt. Krank ist nicht nur er, sondern vor allem die Gesellschaft, in der er lebt und deren Anpassungsdruck er sich unterwirft - bis er die Gelegenheit gekommen sieht, seine aufgestaute Wut an noch Schwächeren oder am “System” abzureagieren.
Der Hallener Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist bekannt für seine brillanten, zukunftsweisenden Analysen kollektiver Befindlichkeiten und gesellschaftlicher Zustände - vom Gefühlsstau, einem Psychogramm der DDR, bis zur narzisstischen Gesellschaft, einer Psycho-Analyse unserer Promi- und Leistungsgesellschaft. In seinem neuen Buch nimmt er Phänomene wie Pegida und AfD, den zunehmenden Hass auf Ausländer, aber auch die Selbstgerechtigkeit der politischen Elite zum Anlass, ein konturenscharfes Bild unseres falschen Lebens zu zeichnen, in dem wir uns lange eingerichtet haben und aus dem uns nun die zunehmende Polarisierung und Barbarisierung unserer sozialen und politischen Verhältnisse herausreißt. ”Das falsche Leben”  ist das Buch zur Stunde - Augen öffnend und alles andere als Mainstream.

Zur Vorstellung dieses Buches gibt es ein Video:

https://www.youtube.com/watch?v=tJlZNmqMcD4

 

Sehr aufschlussreich auch das Video zur vierten Kanzlerschaft von Angela Merkel: “Deutschland auf der Couch”

https://www.youtube.com/watch?v=Us8n0RBRsKw

 

 

 

Bund und Länder schauen weg

Kitas sollen die Jüngsten behüten. Doch mehr als 2.000 Erfahrungsberichte zeigen: Mancherorts herrschen schlimme Zustände. Bund und Länder aber schauen weg. Bundeseinheitliche Standards seien nicht nötig, befanden die Ministerpräsidenten der Länder, einschließlich Angela Merkel.

Einmal mehr ein klares JA für die 1:1 Betreuung der Kinder in der Familie von den eigenen Müttern.

Ein lesenswerter Artikel in der ZEIT:

http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/kita-qualitaet-mitarbeiter-fehlverhalten-umfrage

 

Eltern wollen Nähe

Mit der Buchneuheit “Eltern wollen Nähe. Verteidigung einer Sehnsucht”
werben die Autoren Stefanie Selhorst und Koautor Michael Miedaner für den Respekt vor Elternschaft: 

“Eltern brauchen (…) weder Belehrungen noch moralisierendes Besserwissen oder gar gesellschaftlichen Argwohn, wenn sie sich ihre Kinder nahe halten. Eltern brauchen vielmehr ganz viel Wohlwollen und Ermutigung. Am wichtigsten aber ist der Respekt. “

Dass Eltern aus Gründen staatlich verweigerter Autarkie gezwungen sind, ihre Kinder außer Haus familienfern betreuen zu lassen, schadet nicht nur der nächsten Generation, sondern auch der Generation ihrer Eltern, indem ihnen die Bindung an ihre Kinder durch präsente Nähe unmöglich gemacht wird. Eltern verkommen hierzulande zu Zahlmeistern, weil ihnen sowohl die Prägung, als auch Verantwortlichkeit für ihren Nachwuchs entwendet wird.

https://books.google.de/books?id=Nm60CgAAQBAJ&pg=PP1&lpg=PP1&dq=                Stefanie+Selhorst+Eltern+wollen+Nähe&source=   bl&ots=t_ivEgHTpj&sig=TgWKqVKeruu8pVwxYo  O2Fs2W9M0&hl=de&sa=                        X&redir_esc=y#v=onepage&q=Stefanie%20Selhorst%20Eltern%20wollen  %20Nähe&f=false

Einschätzung:                                                                                                                     Wer sich marktwirtschaftlicher Vereinnahmung verweigert und seine Kinder “nahe halten” will, hat derzeit in Deutschland einen sehr schweren Stand. Der Respekt vor engagierter Elternschaft tendiert heute  gegen NULL. Nach staatlichem Konzept sollen Kinder dem bindenden Einfluss ihrer Eltern weitgehend entzogen werden, damit sie indifferent “offen” werden  für marktwirtschaftliche “Verwendung”. Autonom-kritische Zeitgenossen aus stabilen Elternhäusern sind nicht erwünscht.

Bereits heute fordert Wirtschaftsminister Gabriel den tausendfachen Ausbau von Kindertagesstätten, um Flüchtlingskinder unterzubringen, damit ihre Mütter am Fließband oder an der ALDI-Kasse  Deutschland zu wirtschaftlichem Wachstum verhelfen. Zum Zweiten erhofft sich der Minister von den Migrantenkindern künftige Beitragszahler, weil der deutsche Nachwuchs schwächelt. Verschleiernd nennt sich dies INTEGRATION.  Überlässt die Wirtschaft die immensen Kosten der Integration dem deutschen Steuerzahler, oder übernimmt sie selbst Verantwortung?

Die ELTERNINITIATIVE  FÜR  FAMILIENGERECHTIGKEIT hat alle Sympathie für Flüchtlinge, die aus purer Überlebensangst Deutschland als sichere Zuflucht aufsuchen. Keine Sympathie bringen wir dagegen dafür auf, dass sowohl deutsche als auch ausländische Kinder ihren Eltern entzogen werden. Kinder, die ohne oder mit geringer  elterlicher Bindung aufwachsen müssen, werden lebenslang einen Großteil ihrer Energie dafür verschwenden, mit Bindungsängsten fertig zu werden. Ein Gewinn für die Wirtschaft? Mitnichten!

Vielleicht dauert es noch weitere 50 Jahre, bis sich diese Erkenntnis auch in politischen, medialen und wirtschaftlichen Gremien durchsetzt. Aber dann ist es zu spät. Zuviel Kapazität wurde verschwendet, zuviel Energie gekappt, zuviel Kreativität verhindert, zuviel Genialität geopfert. Was bleibt am Ende?

Lesen Sie das Buch von Stefanie Selhorst und Michael Miedaner!

Schwedische Professoren klagen über ihre dummen Studenten

Wie schon am 6. Mai 2013  auf dieser Seite verbreitet, geht es im Krippenland Schweden, ähnlich wie in Frankreich, mit der Bildungsfähigkeit der Jugend rapide abwärts. Doch allen Horrormeldungen zum Trotz hat man es in Deutschland eilig zu kopieren, was sich nachweislich weder bewährt noch Erfolg verspricht. Hauptsache, die Pläne folgen der sozialistischen Ideologie der Gleichmacherei. Das genügt offenbar! Nicht nur die halbgebildeten jungen Menschen, sondern Fortschritt, Innovation, Kreativität einer ganzen Nation bleiben auf der Strecke.

http://www.derwesten.de/panorama/schwedische-professoren-klagen-ueber-ihre-dummen-studenten-aimp-id7915647.html#comments

Diskriminierungsfreie „Vielfalt der Lebensentwürfe” ?

Pressemeldung des Verbands Familienarbeit:

UNVOLLSTÄNDIGE  VIELFALT,  06.06.2014

Anlässlich des „Diversity-Tages“ am 3. Juni veröffentlichte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, ein schwungvolles Bekenntnis zu einer diskriminierungsfrei lebbaren „Vielfalt der Lebensentwürfe“, … „damit sich alle als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft fühlen“. Die Vielfalt der Herkunft und der Kulturen sieht die Ministerin als „Chance für die Zukunft Deutschlands“. Allem Rassismus, Sexismus, aller Homophobie und Diskriminierung wird auf Dauer der Kampf angesagt. So weit, so gut.

Gertrud Martin, Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. stellt dazu einige Fragen:

  •  Inwiefern kommt der traditionelle Lebensentwurf von Eltern, die ihre Kinder überwiegend    selbst erziehen wollen, in Schwesigs Vorstellung von Diskriminierungsfreiheit überhaupt vor ?
  • Was unternimmt sie, um auch diesen Lebensentwurf gleichberechtigt zu achten?
  • Ist es angemessen, Bedingungen zu schaffen, die Eltern dazu drängen, ihr Kind nach dem ersten Lebensjahr in eine Kita zu geben, damit sie beide voll erwerbstätig sein können, auch wenn ihr Lebensentwurf eigentlich die überwiegend selbstverantwortliche Erziehung der Kinder durch Vater oder Mutter vorsieht?
  • Ist die Minderbewertung der elterlichen Erziehungsarbeit bei gleichzeitiger milliardenschwerer einseitiger Förderung der Fremdbetreuung etwa keine Diskriminierung?
  • Ist es richtig, dass sich das Elterngeld als ‘Lohnersatz’ allein an dem vor der Geburt eines Kindes erzielten Erwerbseinkommen orientiert und damit die Erziehungsleistung der Mütter und Väter, die vor einer Geburt zugunsten der Betreuung älterer Geschwister nicht mehr oder eingeschränkt erwerbstätig waren, als Nichtleistung einstuft?

Aus unserer Sicht erfolgt hier eine Bestrafung elterlichen Engagements, auf jeden Fall aber eine Diskriminierung von Eltern mehrerer Kinder. Der Verzicht auf Anerkennung und Honorierung der elterlichen Erziehungsleistung ist keinesfalls eine ‘Chance für die Zukunft Deutschlands’. Weder Lebensentwürfe ohne Kinder noch die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit sind zu kritisieren. Aber schon angesichts der demografischen Entwicklung ist es an der Zeit, Lebensentwürfe von Müttern oder Vätern, die ihren Schwerpunkt „nur“ auf die Erziehung mehrerer Kinder legen, als gleichberechtigt anzuerkennen und finanziell ebenso abzusichern wie bei „Nur“-Erwerbstätigen, ohne dass am Ende die Altersarmut steht.“

Bundesvorstand

Vorsitzende Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Mail: bundesvorstand@dhg-vffm.de ,

Stellv. Vorsitzende Dr. Johannes Resch, Tel.: 06346/9890628, E-Mail: Johannes.Resch@t-online.de, Web-Seite: www.johannes-resch.de

Birgit Kelle, E-Mail: bkelle@dhg-vffm.de , Web-Seite www.birgit-kelle.de

Schatzmeisterin Ulrike Rau, Tel.: 07563/2637, E-Mail: ulrike-rau@t-online.de

Beisitzerin Wiltraud Beckenbach, Tel.: 06356/963445, E-Mail: w.beckenbach@gmx.de

Beisitzer Karl Simpfendörfer, E-Mail: ksimpfendoerfer@dhg-vffm.de

Beisitzerin Silke Bürger-Kühn, Tel.: 0718164596, E-Mail: sbuergerkuehn@dhg-vffm.de

Beisitzerin Ute Steinheber, Tel.: 07051/4810, E-mail: ute.steinheber@web.de

Geschäftsstelle Gudrun Nack, Tel.: 0761/4002056, E-Mail: geschaeftsstelle@dhg-vffm.de , Vaubanallee 4, 79100 Freiburg

Internet http://familienarbeit-heute.de

Bankverbindung Volksbank Schwarzwald Baar Hegau, BLZ 69490000, Konto Nr. 25410904

IBAN: DE47 6949 0000 0025410904 BIC: GENODE61VS1

Was kommt, wenn Familie geht?

Früher lernte man es anhand von Geschwistern. Nebenbei. Heute werden Babys in Schulen gebracht, um Kindern Empathie, Rücksichtnahme und emotionale Intelligenz beizubringen. So weit ist es schon gekommen. Die Journalistin und Mutter von vier Kindern, Birgit Kelle, denkt darüber nach, wie Familien heute teuer “entkernt” werden , und wie  wir Stück für Stück bisherige familiäre Erziehung und soziales Lernen und damit eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit in die Kindergärten und Schulen und somit an den Staat auslagern.

Den ganzen Text finden Sie hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/6693-auslagerung-der-kindererziehung-aus-der-familie