Mütter sind an allem Schuld !

Zum Muttertag titelt  BILD  AM  SONNTAG : “Mutter zuhause – Ehe kaputt”

In seinem kritischen Beitrag nimmt Roland Tichy Stellung zum unverfroren dreisten Mütter-Bashing, das es so vermutlich nur in Deutschland gibt. Denn unsere Gesetze erzwingen die Abwertung mütterlicher Erziehungsarbeit.            Er stellt fest:

“… Das gesellschaftliche Leitbild verändert sich. Mütter haben gelernt, sich für Mütterlichkeit zu schämen. Die Welt gehört den Geld-Verdienern, nicht den Kinder-Großziehern, die letztlich die Rente für die andere Gruppe finanzieren oder deren Kita-Plätze….” 

 

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/muetter-sind-an-allem-schuld/

“Die Abschaffung der Mutter: kontrolliert, manipuliert und abkassiert !”

Alina Bronsky , 37, wurde in Russland geboren und lebt seit Anfang der Neunzigerjahre in Deutschland. Die Roman- und Jugendbuchautorin (u. a. “Scherbenpark”, “Nenn mich einfach Superheld”, “Spiegelkind”) veröffentlichte zuletzt gemeinsam mit Denise Wilk die Streitschrift “Die Abschaffung der Mutter: Kontrolliert, manipuliert und abkassiert – warum es so nicht weitergehen darf”. 

SPIEGEL-online bringt ein Interview mit der Schriftstellerin und vierfachen Mutter.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/alina-bronsky-sich-hausfrau-zu-nennen-hat-etwas-revolutionaeres-a-1081849.html

“Ich kann und will das nicht mehr!”

Die Erzieherin Katrin Bauer kapituliert. Sie beschreibt den trostlosen und stressigen Alltag in einer  KRIPPE in Mecklenburg-Vorpommern. Fortan will sie Kleinkinder nicht mehr schädigen.

Vielleicht macht ihr Beispiel Schule?! 

 

http://www.fuerkinder.org/kinder-brauchen-bindung/aus-erfahrung-praxisbeitraege/601-ich-kann-und-will-das-nicht-mehr

 

„Jetzt wird uns die Würde genommen“

…..  Es war ein harmloser Satz, der die Sache ins Rollen brachte. Die Frage: „Und Du bist auch wegen der Kinder zu Hause geblieben?“, war auf einer Geburtstagsfeier der Auslöser für eine leidenschaftliche Diskussion über die Verstaatlichung der Kindheit und über das Gefühl, von einer Gesellschaft, der die Mütterlichkeit verloren geht, verkauft zu werden. Bis eine der Frauen plötzlich sagte: „Das darf man doch gar nicht laut sagen.“ Und eine andere Frau antwortete: „Im Gegenteil.“ Aber Mütter haben gelernt, sich für Mütterlichkeit zu schämen…..

Roland Tichy stellt das neue Buch von Müttern für Mütter vor: “Die verkaufte Mutter”

http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/familienpolitik-die-verkaufte-mutter/#more-14573

 

 

“Wieviel Mutter braucht ein Kind?”

Die Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet am Samstag, 13. 6. 2015 in Mainz ab 10:00 ein Seminar mit dem Titel “Wieviel Mutter braucht ein Kind?”  Vorträge aus dem Blinkwinkel verschiedener Aspekte zur aktuellen familienpolitischen Debatte. 

 Link zum Flyer     http://www.kas.de/wf/doc/kas_15830-1442-1-30.pdf

 

 

Schlecht betreut? Ansichten einer Journalistin

Zum Leitartikel der Schwäbischen Zeitung vom 15. April 2015 : “Schlecht betreut” erreichten uns die Kopien mehrerer Leserbriefe, welche die unsachliche Voreingenommenheit der Autorin gegen das Betreuungsgeld und deren Nutzer beanstanden. Für diese Dame gelten Kinder, die nicht in die Krippe müssen, als “schlecht betreut”.

Das Betreuungsgeld „zementiere“, dass Frauen bei ihrem Kleinkind zuhause bleiben, so der Vorwurf des Leitartikels.  Welch ein Verbrechen! Wie kann eine Mutter nur so arbeitsmarktvergessen sein und sich dem Anspruch von Politik und Wirtschaft zugunsten ihres Säuglings widersetzen! Wie kann kann eine Migrantin nur so freveln, ihrem Kind zuerst die Muttersprache zu vermitteln, bevor es später im Kindergarten zusätzlich Deutsch lernt! Wer seine Muttersprache beherrscht, lernt die Fremdsprache leichter, so die sprachwissenschaftliche Erkenntnis.

Tatsächlich, das Betreuungsgeld wirft verfassungsrechtliche Fragen auf: Darf man Steuergelder verplempern an Leute, die staatliche Angebote ablehnen? Es macht m. E. einen gewaltigen Unterschied, ob ich das Angebot der Bibliothek nicht nutze, oder ob ich die Kita für mein Kind ablehne. Bei meinem Kind geht es um personale Bindung, bei Leihbüchern nicht. Hier werden gebetsmühlengleich Äpfel mit Birnen verglichen, je öfter umso verbissener. Dass aber Steuergelder in zehnfacher Höhe des Betreuungsgeldes erwerbstätigen Eltern zugute kommt, das scheint offenbar o.k. zu sein. Die Frage ist: Wer darf uns diktieren, wie wir mit unserer Familie leben wollen, die Wirtschaft, die Politik, die Medien oder das Bundesverfassungsgericht?

A. Q.

Das Betreuungsgeld (BG) verstößt nach Ansicht der Hamburger SPD gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, verfestigt alte Rollenbilder und hält Frauen davon ab, nach der Geburt schnell wieder in den Beruf einzusteigen.

Ganz recht! Das BG verstößt massiv gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, aber nur weil es um 1000 € zu niedrig ist. Damit schafft der Staat eine Bevorzugung jener Mütter / Väter, die ihre Betreuungspflicht delegieren und disqualifiziert jene Eltern, die ihr grundgesetzliches Recht auf persönliche Betreuung ihrer Kinder wahrnehmen wollen. Eine Ungleichbehandlung von Eltern untereinander ist verfassungswidrig. Wer Art. 6 GG missachtet, der setzt sich früher oder später auch über andere Grundrechte hinweg. Demokratie adieu!

Der Staat hat auch niemandem ein Rollenbild vorzuschreiben, sei es alt oder nicht. Wer entscheidet, was als veraltet zu gelten hat? Wer darf uns vorschreiben, welches Familienmodell zu wählen ist? Wo steht geschrieben, dass sich Mütter möglichst bald nach der Geburt dem Diktat des Arbeitsmarktes zu unterwerfen haben? Sind wir denn schon wieder unter der Knute von Demagogen?

U.R.

Wir lesen, dass vor allem Eltern mit geringen Schulabschlüssen ihre Kinder von der Kita fern halten. Der Vorwurf: Gerade Kinder dieser Eltern hätten eine „professionelle“ Förderung am nötigsten. Arrogant unterstellt man, arme Eltern wären unfähig, Kinder zu erziehen. Abgesehen davon, dass solche Behauptungen längst widerlegt sind, hält man arme Eltern für primitive Schmarotzer, wenn sie Betreuungsgeld beantragen. Dabei brauchen auch arme Akademiker diese Leistung, wenn sie sich für ein Kind entscheiden. Auch Familien mit mehreren Kindern sind auf den Almosen BG angewiesen, selbst wenn die Eltern gebildet sind. Wer wegen seiner Kinder unter dem Existenzminimum leben muss, hat keinen Hunderter mehr übrig für eine Kita, er muss die Kinder zuhause betreuen oder günstigere Alternativen suchen. Betreuungsgeld  steht auch denen zu, die für ihre Kinder eine staatliche Betreuung ablehnen, weil sie diese für schädlich halten. Der eigentliche Skandal ist, dass man junge Leute und deren Familien mit einer familienblinden Politik in die Armut treibt.

In unerträglicher Überheblichkeit werden in der Schwäbischen Zeitung Leute abqualifiziert, ja diskriminiert, nur weil sie nicht dem Format entsprechen können oder wollen, das ihnen Politik und Medien vorschreiben.

A. S.

 

Diakonie hält an der Diffamierung der Eltern fest

Pressemeldung  

                                                                                                                                             Die Diakonie der Evangelischen Kirchen in Deutschland hat sich schon mehrmals gegen das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder selbst betreuen, gewandt.*

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbands Familienarbeit und Facharzt für Psychiatrie, Dr. Johannes Resch, meint dazu:

„Die Ablehnung des Betreuungsgelds wurde bisher auch von der Diakonie mit dem von der Wirtschaftslobby in die Welt gesetzten Märchen begründet, die Betreuung in Kinderkrippen diene der `frühkindlichen Bildung`, was angeblich für Kinder aus `prekären` Verhältnissen besonders wichtig sei.

Dieses `Märchen` wurde neuerdings vom Sprecher des Diakonischen Werks in Rheinland-Pfalz, Pfarrer Albrecht Bähr, wieder aufgewärmt.**

Bähr ignoriert offensichtlich die zahlreichen seriösen wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Trennung von den vertrauten Bezugspersonen für Kinder unter drei Jahren ein erhebliches Risiko für die spätere soziale Entwicklung bedeutet. Solange sich das `Urvertrauen` von Kleinkindern noch nicht gefestigt hat, werden Trennungen als Gefahr erlebt, die die Entwicklung von persönlicher Sicherheit erschwert. Die Folgen sind oft mangelndes Neugierverhalten, was Bildungsfähigkeit und in der späteren Jugend den Bildungswillen („Null Bock auf Schule“) beeinträchtigt bis hin zu Lebensunzufriedenheit und Depression. – Namentlich für Kinder aus prekären Verhältnissen, die ohnehin schon einer stärkeren Belastung ausgesetzt sind, bedeutet der zusätzliche Krippenstress eine besonders hohe Gefährdung.

Wer wie Bähr – der herrschenden, von der Wirtschaft diktierten Staatsideologie folgend – behauptet, die 150 € Betreuungsgeld seien in einer Krippe besser aufgehoben als bei betreuenden Eltern, sieht offensichtlich nur noch die Interessen der dortigen Arbeitnehmer/innen und hat die Empathie für Kinder und Eltern verloren. – Aus der Diakonie, die einmal Helfer für Menschen in Not sein wollte und es lange Zeit auch war, ist ein Sozialkonzern geworden, der zunehmend von der Zerstörung der Familie und auf Kosten von Eltern und Kindern lebt.“

* vgl. Pressemeldung des Verband Familienarbeit vom 7. Mai 2012 („Diakonie diffamiert die Eltern!“):http://familienarbeit-heute.de/?p=2141
** Evangelischer Kirchenbote der Pfalz vom 17.8.2014, S. 3

Bundesvorstand

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Stellv. Vorsitzende Dr. Johannes Resch, Tel.: 06346/9890628, E-Post: jresch@familienarbeit.org Web-Seite: www.johannes-resch.de

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Mein Kind braucht MICH!

MÜTTER FÜR MÜTTER                                                                                                      Eine starke Gemeinschaft                                                                                          Johanna-Kinkel-Straße 13, 17033 Neubrandenburg                                Ansprechpartnerin: Sabine Wüsten                                                                              Autorin: Gundula Tews Telefon: 0395 / 555 30 52                                                                E-Mail: info@muetter-fuer-muetter.de                                                                          Internet: www.muetter-fuer-muetter.de

Neubrandenburg, 29.07.2014

PRESSEMITTEILUNG 

In unserer über 5-jährigen Arbeit mit Familien in Mecklenburg begegnen wir zunehmend Müttern, die ihre Kinder über den ersten Geburtstag hinaus selbst betreuen möchten. Diese Frauen kommen aus allen Bildungsschichten und Kulturkreisen. Oft geht dieser Entscheidung eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit voraus, wobei die negativen Erinnerungen an die Krippenzeit meistens den Anstoß dafür geben. Auch verbreiten sich langsam die Erkenntnisse der Bindungs- und Hirnforschung und viele Eltern erkennen die Übereinstimmung mit den Gefühlen ihren Kindern gegenüber. Bei der Entscheidung, das eigene Kleinkind nicht in eine Betreuung zu geben, spielt das Betreuungsgeld keine Rolle. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: bei den Hartz-IV-Empfängern wird das Betreuungsgeld vom Hartz-IV abgezogen und ist deshalb bedeu-tungslos. Bei den Frauen mit mittleren oder akademischen Abschlüssen spielt dieser geringe Betrag keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Es ist zu beobachten, dass Müttern immer wichtiger ist, ihren Job länger zurückzustellen um ihren Kindern die Liebe, Zuneigung und Bindung zu geben, die für ein gesundes Aufwachsen so entscheidend ist und die sie selbst so schmerzlich vermissten. Das ist sehr zu begrüßen, denn Kinder zwischen 0 und 3 Jahren brauchen keine sogenannten Bildungsangebote, sondern einfühlsame und prompte Reaktionen auf ihre Bedürfnisäußerungen, viel direkte Ansprache mit Blickkontakt, ungeteilte Aufmerksamkeit, altersentsprechende Kommunikation, das Kommentieren ihrer Gefühle und ihres Tuns durch die konstante Bezugsperson und bedingungslose Liebe. Das ist in einer Krippe mit fünf bis acht U3-Kindern pro Erzieherin schlichtweg unmöglich. Um eine kindgerechte und pädagogisch sinnvolle Betreuung zu gewährleisten, darf der Schlüssel nicht über 1:3 liegen (siehe aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung). Dem Steuerzahler kostet die Subvention eines Krippenplatzes monatlich ca. 1200 € pro Kind und wird scheinbar durch niemanden in Frage gestellt. Würden stattdessen alle Kinder in Deutschland, für die aktuell ca. 15 Mio € Betreuungsgelder gezahlt werden, in eine Krippe gehen, hätten wir Mehrkosten von mindestens 175 Mio € im Monat. Es wäre sehr empfehlenswert, Eltern so zu unterstützen, dass alle, die ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren selbst betreuen möchten, auch den finanziellen Rahmen bekommen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Unermesslicher Schaden

Am 16. Juni 2014 sendete 3sat folgenden Beitrag, der die wesentlichen Argumente gegen eine frühe Fremdbetreuung unserer Kinder knapp zusammenfasst:

 http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=44317

Leider waren die Einschaltquoten aufgrund des Deutschlandspiels an jenem Abend sehr gering. Es sei dahingestellt, ob dies Absicht war oder nicht.

Mütter auf Distanz: Die Kehrseite des französischen Vorzeigemodells

So vorbildlich das Modell des französischen Familienlastenausgleichs scheint, so belastend empfinden es immer mehr junge französische Mütter, ihre Babys nach wenigen Monaten in Krippen zu bringen und keine Bindung zu ihren Kindern aufbauen zu können. Es regt sich Widerstand gegen den staatlich verordneten Mainstream. Die gestressten Frauen fordern genügend ZEIT für ihre Mutterrolle und das RECHT, selbst über Nähe und Ablösung zu  entscheiden.

Hören Sie einen Radiobeitrag vom August 2013 auf BR 2 von Margarete Moulin und Christian Sachsinger zum französischen Erziehungssystem.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/breitengrad/frankreich-muetter-frauen-kinder-erziehung100.html